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Mirella Cacace im „NANO Talk“

Reformen für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem diskutiert

Prof.in Dr. rer. pol. Mirella Cacace von der Katholischen Hochschule Freiburg war zu Gast im TV-Format „NANO Talk“ auf 3sat. In der Sendung „Gesundheit neu denken – welche Reformen helfen“ diskutierte sie gemeinsam mit Moderatorin Alena Buyx sowie den weiteren Gästen Dietrich Grönemeyer und Christian Karagiannidis über notwendige Veränderungen im deutschen Gesundheitssystem.

Die Folge wurde am 7. Mai auf 3sat ausgestrahlt. Im Zentrum der Diskussion stand ein Gesundheitssystem unter Druck: steigende Kosten, Personalmangel und wachsende Kritik aus verschiedenen Bereichen. Neben strukturellen Problemen wie Bürokratie, Sparzwängen und Fehlanreizen wurden auch die oft gegensätzlichen Interessen von Kassen, Patientenvertretungen und Ärzteschaft thematisiert.

Als mögliche Auswege wurden innovative Versorgungsmodelle, Digitalisierung und eine effektivere Ressourcensteuerung diskutiert. Klar wurde jedoch auch: Ohne tiefgreifende Veränderungen wird es nicht gehen – einschließlich struktureller Einschnitte wie der Schließung von Krankenhäusern und Einschränkungen im Leistungsangebot. Ziel bleibt es, die Versorgung gerechter, effizienter und zukunftsfähig zu gestalten sowie Patientinnen und Patienten wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Neben Mirella Cacace brachten auch die weiteren Gäste – die Medizinethikerin und Moderatorin Alena Buyx, der Arzt und Gesundheitswissenschaftler Dietrich Grönemeyer sowie der Intensivmediziner Christian Karagiannidis – ihre Perspektiven in die Diskussion ein.

Mirella Cacace brachte dabei ihre Expertise in der Gesundheitssystemforschung ein und erläuterte, welche Reformen Versorgung, Steuerung und Anreizstrukturen nachhaltig verbessern können. Dabei betonte sie auch die Bedeutung zielgerichteter Prävention: „Prävention muss die richtige Zielgruppe im Blick haben, die erreichen wir noch nicht.“

Die Sendung auf der ZDF Mediathek ansehen.

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