Im Rahmen der 11. Internationalen Fachtagung für Personzentrierte Kindertherapie am 14.03.2026 an der Evangelischen Hochschule Freiburg wurde der ehemalige Professorin der Katholischen Hochschule Freiburg, Hildegard Just, der Virginia-Axline-Ehrenpreis als Pionierin der Heilpädagogischen Spieltherapie (HPS) verliehen.
Die Laudatio hielt Frau Stefanie Jofer. Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Prof. Dr. Bernd Traxl in Anwesenheit von Familienmitgliedern von Hildegard Just und ehemaligen Dozent*innen der KH, Prof. Dr. Herbert Pielmaier, Prof*in. Dr. Traudel Simon und Gabriele Weiss, die die HPS in der Nachfolge Frau Justs maßgeblich weiter entwickelt haben.
Mit der ersten Konzeptionalisierung und methodischer Grundlegung der HPS als eigenständiges heilpädagogisches Handlungskonzept hat Hildegard Just einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung der Heilpädagogik geleistet.
Die HPS war für sie jedoch nicht nur eine Methode, sondern eine Form der zwischenmenschlichen Begegnung zwischen Therapeut*in und Kind.
Personzentrierte Haltungen wie Empathie, Authentizität, bedingungsfreie positive Beachtung und Präsenz sind dabei die grundlegenden Voraussetzungen für den kindlichen Selbstausdruck und die Entwicklung heilender Kräfte durch das Spiel.
Die Grundgedanken von Hildegard Just prägen nach wie vor die Ausbildung im Studium und die Praxis der HPS an der KH Freiburg. Die HPS ist nach wie vor ein nachgefragtes Kernstück des Freiburger Studienprofils.
Ansprechperson