Inter­nationales

Hochschulpartnerschaft mit Georgien stärken

KH Freiburg und Universität Tbilisi entwickeln ihre langjährige Zusammenarbeit weiter.

Was macht eine internationale Hochschulpartnerschaft langfristig erfolgreich – und wie kann sie sich weiterentwickeln? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Besuchs einer Delegation der Katholischen Hochschule Freiburg an der Staatlichen Ivane-Javakhischwili-Universität (TSU) in Tbilisi. Am 26. Oktober 2026 reisten Rektorin Prof. Dr. Stephanie Bohlen, Prof. Dr. Anne Kellner und Naomi Hiroe-Helbing vom International Office an die georgische Partnerhochschule, um die bisherige Zusammenarbeit zu reflektieren und neue Perspektiven auszuloten.

Seit zehn Jahren zählt Georgien zu den wichtigsten Partnerländern der KH Freiburg. Mit der TSU verbindet die Hochschule eine inzwischen sechsjährige Kooperation, die durch das DAAD-Ostpartnerschaftsprogramm und weitere DAAD-Programme gefördert wird. Seit 2024 erweitert zudem Erasmus+ die Möglichkeiten für den internationalen Austausch.

Sechs Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit

Das persönliche Treffen der beiden Hochschulleitungen markierte einen wichtigen Meilenstein in der gemeinsamen Zusammenarbeit. Gemeinsam blickten sie auf die bisherigen Erfolge zurück. Besonders gewürdigt wurde das Engagement von Prof. Dr. Anne Kellner und ihrer georgischen Kollegin Dr. Salome Namitcheishvili, die mit gemeinsamen Lehrformaten die Partnerschaft maßgeblich gestalten und mit Leben füllen.

Neue Perspektiven für internationale Kooperationen

Gleichzeitig richtete sich der Blick nach vorn: Neben dem Austausch über die aktuelle Hochschullandschaft in Georgien standen die nächsten Entwicklungsschritte der Partnerschaft im Mittelpunkt. Beide Seiten bekräftigten ihren Wunsch, die erfolgreiche Kooperation fortzuführen und neue Formen der Zusammenarbeit zu erschließen. Eine Perspektive ist dabei, künftig auch Hochschulen aus weiteren Ländern in gemeinsame Projekte einzubeziehen und so das internationale Netzwerk auszubauen.

Auch über die Hochschulpartnerschaft hinaus bot die Reise wertvolle Einblicke und Gesprächsmöglichkeiten. Weitere Stationen waren unter anderem der DAAD und Caritas Georgien. Die Treffen ermöglichten es, sich aus erster Hand über die aktuelle Lage in Georgien zu informieren, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Impulse für gemeinsame Vorhaben zu gewinnen. Damit leistete die Reise zugleich einen wichtigen Beitrag dazu, das Kooperationsnetzwerk der KH Freiburg in Georgien weiterzuentwickeln.

Die Reise hat einmal mehr gezeigt: Eine lebendige internationale Hochschulpartnerschaft lebt vom persönlichen Austausch, vom Engagement der Beteiligten und von der Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen. Auf dieser Grundlage möchte die KH Freiburg ihre Zusammenarbeit mit Georgien weiter stärken und zukunftsorientiert gestalten.

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