Hochschule

KH Freiburg: zukunftsorientiert und gefragt

Studierende unterhalten sich lachend in einer Vorlesung der KH Freiburg

Hoher Zuspruch für Studiengänge mit gesellschaftlicher Relevanz

Starke Immatrikulationszahlen bestätigen die Ausrichtung der KH Freiburg: Besonders Pflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit und Gesundheitsmanagement verzeichnen eine hohe Nachfrage. Gleichzeitig entwickelt die Hochschule ihr Studienangebot konsequent weiter – mit neuen Masterstudiengängen, innovativen Lehrformaten, einem neuen dualen Pflegestudiengang und gezielten Verstärkungen in der Professor*innenschaft.

Die Katholische Hochschule Freiburg (KH Freiburg) startet mit hohen Immatrikulationszahlen in das neue Studienjahr. Besonders deutlich zeigt sich die Nachfrage in der Pflegewissenschaft sowie in den Bereichen Heilpädagogik, Soziale Arbeit und Management im Gesundheitswesen.

Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits im vergangenen Jahr sichtbar wurde. Während sich die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Deutschland insgesamt nur leicht verändert und die Entwicklung je nach Hochschulart und Fach unterschiedlich ausfällt, verzeichnet die KH Freiburg eine anhaltend hohe Nachfrage nach ihren anwendungsorientierten Studienangeboten.

Studium dort, wo Fachkräfte gebraucht werden

Die hohe Nachfrage zeigte sich in nahezu allen Bachelorstudiengängen: Die vorhandenen Studienplatzkapazitäten wurden weitgehend ausgeschöpft und in mehreren Studiengängen aufgrund des großen Zuspruchs über die vorgesehene Kapazität hinaus belegt. Besonders deutlich wurde dies in den Studiengängen Heilpädagogik, Soziale Arbeit+, Pflegewissenschaft und Management im Gesundheitswesen, die auf eine besonders hohe Nachfrage stießen.

Das hohe Interesse an Studienplätzen im Bereich Gesundheit und Soziales trifft auf eine wachsende Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Der Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften wächst insbesondere in den Arbeitsfeldern, für die die KH Freiburg ausbildet. Pflege, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Gesundheit und das Management sozialer und gesundheitlicher Einrichtungen stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung und gesellschaftliche Transformationsprozesse verändern die Anforderungen an diese Berufsfelder. Nachfrage Bedarf

Neue Studiengänge für neue Anforderungen

Die KH Freiburg reagiert darauf mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ihres Studienangebots. Zum kommenden Sommersemester starten der neu konzipierte M.A. Soziale Arbeit und der grundlegend reformierte M.A. Management und Führungskompetenz.

„Zur Bewältigung der komplexen Herausforderungen, vor denen wir sowohl im Sozial- als auch Gesundheitswesen aktuell stehen, bedarf es hoher Expertise sowohl fachlicher Art als auch in Bezug auf das Management“, erklärt Prof. Dr. Stephanie Bohlen, Rektorin der KH Freiburg. „Wir wollten keine Studiengänge von der Stange anbieten, sondern Programme, die auf das, was in der Praxis gebraucht wird, abgestimmt sind. Das ist in beiden Masterprogrammen der Fall, so dass sie Fachkräften die Möglichkeit geben, sich gezielt weiterzuentwickeln.“

Pflege: Nachfrage trifft auf innovative Lehre

Besonders dynamisch entwickelt sich der Bereich Pflege. Die beiden pflegewissenschaftlichen Studiengänge der KH Freiburg verzeichnen eine hohe Nachfrage. Zugleich investiert die Hochschule in moderne Lehr- und Lernformen.

Ein Beispiel ist der Einsatz von Virtual Reality in der Pflegelehre. Mit VR-Brillen können Studierende Notfallsituationen und komplexe Pflegeabläufe in realitätsnahen Szenarien simulieren, Handlungsabläufe erproben und gemeinsam mit Lehrenden reflektieren.

„VR-Lernen ist eine tolle neue Chance für das Lernen in der Pflege, die noch viel zu wenig genutzt wird“, sagt Prof. Dr. Hauke Schuhmann.

Die Technologie ermöglicht es, Situationen erfahrbar zu machen, die mit klassischen Simulationsmethoden nur schwer zugänglich sind. So werden wissenschaftliches Wissen, praktische Handlungskompetenz und Reflexion unmittelbar miteinander verbunden.

Zukunft Pflege: Dualer Studiengang startet 2027

Auch strukturell richtet die KH Freiburg die Pflegeausbildung auf die Zukunft aus. Zum Wintersemester 2027/28 startet der primärqualifizierende duale Bachelorstudiengang Angewandte Pflegewissenschaft dual (B.Sc.).

Der siebensemestrige Studiengang verbindet Hochschulstudium und umfangreiche Praxiseinsätze und führt sowohl zum akademischen Bachelorabschluss als auch zur Berufszulassung nach dem Pflegeberufegesetz. Im Mittelpunkt stehen eine evidenzbasierte Pflege, interprofessionelle Zusammenarbeit und die eigenständige Bearbeitung komplexer Pflegesituationen. Ergänzt wird das Studium durch heilkundliche Module, unter anderem zu Demenz, Diabetes mellitus und Wundmanagement.

 „Pflegewissenschaft ist aus der heutigen Pflegepraxis nicht mehr wegzudenken, wenn wir anschlussfähig bleiben wollen“, sagt Prof.in Dr. Nadine Konopik, Studiengangsleiterin der Angewandten Pflegewissenschaft an der KH Freiburg. „Von den erweiterten Kompetenzen und Zuständigkeiten der akademischen Pflegefachpersonen profitieren sowohl Pflegeempfangende als auch die gesamte Berufsgruppe in der Pflege.“

Heilpädagogik mit hoher Nachfrage

Eine besondere Rolle nimmt die Heilpädagogik ein. Die KH Freiburg gehört zu den größten Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in Deutschland und verfügt über eine langjährige Expertise in diesem Bereich. Auf 120 Studienplätze im Studiengang Heilpädagogik kamen 126 Immatrikulationen.

Gleichzeitig stärkt die Hochschule den Fachbereich personell: Mit Prof.in Dr. Annika Lang, die aus München von der LMU München an die KH Freiburg wechselt, gewinnt die Heilpädagogik zusätzliche wissenschaftliche und fachliche Expertise. Damit entwickelt die Hochschule ihr Profil in einem Arbeitsfeld weiter, das angesichts wachsender Unterstützungsbedarfe und der zunehmenden Bedeutung von Inklusion weiter an Bedeutung gewinnt.

Neue Professor*innen stärken die Fachbereiche

Die steigende Nachfrage nach Studienplätzen geht bei der KH Freiburg mit einem Ausbau der fachlichen Expertise einher. In zentralen Fachbereichen wurden neue Professor*innen berufen: In der Pflegewissenschaft kommt Prof.in Dr. Theresa Wied hinzu, die Soziale Arbeit wird durch Prof.in Dr. Bianca Baßler und Prof. Dr. Markus Textor verstärkt, die Theologie durch Prof.in Dr. Laura Mößle.

Damit wächst die Hochschule nicht nur bei den Studierendenzahlen, sondern entwickelt zugleich ihre fachlichen Schwerpunkte weiter. Die neuen Professor*innen bringen aktuelle Forschungsperspektiven, Praxiserfahrung und neue Impulse in Lehre und Studiengangsentwicklung ein.

Praxisnähe und Berufsperspektiven

Dass die KH im hohen Maße praxisorientiert ausbildet zeigen die Ergebnisse der letzten Absolventenbefragung. Bereits ein halbes Jahr nach dem Abschluss hatten alle befragten Absolventen einen Job gefunden, 90% davon befanden sich sogar in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Bereits innerhalb eines Quartals nach Studienabschluss hatten 64 Prozent eine feste Anstellung gefunden.

Besonders deutlich zeigt sich die Verbundenheit mit der Hochschule bei der Weiterempfehlung: 95 Prozent der Absolventinnen und Absolventen würden ein Studium an der KH Freiburg Freunden und Bekannten empfehlen.

Wachstum durch ein starkes Zusammenspiel

Hinter den aktuellen Immatrikulationszahlen steht ein Zusammenspiel aus attraktiven Studienangeboten, engagierter Lehre, enger Praxisorientierung und einer professionellen Begleitung der Studieninteressierten. Die Zusammenarbeit zwischen Studiengängen und Bewerberbüro trägt dazu bei, Interessierte vom ersten Kontakt bis zur Einschreibung gut zu begleiten.

„Hohe Nachfrage ist kein Selbstläufer“, sagt Janina Seibel, Pressereferentin der KH Freiburg. „Sie entsteht durch attraktive und zeitgemäße Studienangebote, engagierte Lehrende, eine enge Verbindung zur Praxis und eine professionelle Begleitung der Studieninteressierten.“

Die Entwicklung der KH Freiburg folgt damit einer klaren Linie: Die Hochschule reagiert auf gesellschaftliche Veränderungen und entwickelt ihr Studienangebot dort weiter, wo neue Anforderungen entstehen. Sie qualifiziert Fachkräfte für Pflege, Soziale Arbeit und Heilpädagogik, entwickelt Führungskompetenzen für soziale und gesundheitliche Organisationen und verbindet wissenschaftliche Lehre mit innovativen Lernformen.

Die aktuellen Immatrikulationszahlen sind damit ein starkes Signal für die Attraktivität des Hochschulprofils: Die KH Freiburg wächst dort, wo gesellschaftlicher Bedarf besteht – und entwickelt Studienangebote für die Aufgaben, die vor der Gesellschaft liegen.

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