Psychodrama: Erleben, begegnen, neue Perspektiven gewinnen

Wie szenisch-systemisches Arbeiten Beratungs- und Therapieformate bereichert – und warum Selbsterfahrung die eigene professionelle Haltung stärkt.

Mehr als Theater: Wie Psychodrama innere Prozesse sichtbar und erlebbar macht

1. Frau Ross, Psychodrama klingt für Außenstehende oft erst einmal nach Theater oder Schauspiel. Was verbirgt sich methodisch wirklich hinter dem „szenisch-systemischen Arbeiten“?

A: Der Begriff Psychodrama kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Seele und Handlung. Themen, Fragestellungen oder auch Konflikte werden im psychodramatischen Prozess handelnd dargestellt. Jacob Levy Moreno, dem Begründer des Psychodramas, war es wichtig, eine handlungsorientierte Methode zu entwickeln, bei der inneres Erleben erfahrbar wird. Anders als beim Schau- oder Theaterspiel folgen die Beteiligten im Psychodrama keinem Drehbuch, sondern begegnen sich im szenischen Handeln, um eigene Erfahrungen unmittelbar zu erleben.

Im Einzelsetting (Coaching, Supervision, Therapie) bietet sich u. a. ein kleiner Tisch als Tischbühne an. Darauf kann das Thema, das behandelt werden soll, mittels Figuren, Steinen oder Symbolen aufgestellt werden. Systemisches Arbeiten bedeutet, dass dabei auch soziales Umfeld und Beziehungsdynamiken in ihrer grundlegenden Bedeutung einbezogen werden.

Im Gruppensetting werden Themen mithilfe realer Personen – den sogenannten Hilfs-Ichs – auf der Zimmerbühne repräsentiert. Der*die Klient*in beschreibt als Hilfestellung zur Rollenübernahme jeweils kurz die reale Person, deren Rolle übernommen werden soll, und weist dem Hilfs-Ich, das er*sie aus der Gruppe der Anwesenden frei wählt, im Raum einen Platz zu. Das Hilfs-Ich übernimmt die zugewiesene Rolle und somit die andere Perspektive.

In beiden Settings behält der*die sogenannte Protagonist*in die Regie, das heißt, dass das eigene persönliche Anliegen und Erleben im Vordergrund stehen, während die Leitung unterstützend begleitet.

Vom Gespräch zum szenischen Erleben: neue Perspektiven eröffnen

2. Warum reicht das reine Gespräch in Beratung, Coaching oder Therapie manchmal nicht aus – und was passiert, wenn wir stattdessen Themen auf die Bühne oder den Tisch bringen?

A: Auch im Psychodrama ist das Gespräch wichtig. Mit der psychodramatischen Veranschaulichung eines Themas – z. B. auf einer Tischbühne – wird jedoch eine zusätzliche erweiterte Perspektive möglich. Nehmen wir z. B. das Anliegen eines*einer Klient*in, Konflikte im eigenen Team anzusprechen. Die bloße Entfernung, die er*sie zwischen sich und den Teammitgliedern symbolisch aufbaut, drückt bereits etwas über das Verhältnis zwischen diesen Beziehungen aus. Hier könnte die Leitung ansetzen und nachfragen, warum beispielsweise eine Person am anderen Ende der Tischbühne platziert wurde, während eine andere viel näher steht – damit ist man schon mitten im zugrundeliegenden Thema. Allein schon dadurch können Klarheit, Struktur oder neue Handlungsimpulse entstehen. Außerdem kann mit den Symbolen experimentiert werden, z. B. indem Abstände zwischen symbolisch dargestellten Personen von dem*der Klient*in verändert werden. Dabei beschreibt er*sie, wie sich Veränderungen bezüglich der Symbole auf das eigene emotionale Erleben auswirken. Auch kann er*sie selbst die Perspektive wechseln, indem er*sie die Rolle eines anderen symbolisch repräsentierten Teammitglieds einnimmt. Dies geschieht in schrittweiser Begleitung durch die Leitung. Am Ende eines solchen Prozesses wird gemeinsam nachbesprochen, was diese Erkenntnis für die reale Situation bedeutet und was mögliche nächste Schritte sein könnten.

Das Psychodrama geht davon aus, durch szenisches Handeln innere Prozesse anregen und neue Erfahrungen ermöglichen zu können. Im Unterschied zum reinen Gespräch entstehen dabei neue Gedanken, Gefühle und Impulse, die unmittelbar erlebt werden. Das szenische Handeln eröffnet auf diese Weise einen zusätzlichen, erfahrungsorientierten Zugang. So können sich neue Sichtweisen auf eine Situation ergeben. Von Teilnehmenden erhalten wir häufig die Rückmeldung, dass sie gerade diese Möglichkeit des unmittelbaren Erlebens als besonders wertvoll empfinden.

Perspektivwechsel auf zwei Stühlen: Psychodrama in der Praxis

3. Können Sie ein kurzes Beispiel nennen, wie eine psychodramatische Methode – wie etwa der Rollenwechsel oder das Arbeiten mit Symbolen – in einer Beratungssituation konkret abläuft?

A: In meiner eigenen Praxis für Coaching und Therapie geht es Klient*innen häufig um Konflikte mit anderen Personen. In diesem Fall können zwei Stühle einander gegenüber aufgestellt werden – stellvertretend für beispielsweise eine Klientin und ihren Konfliktpartner. Die Klientin, die auf einem dieser Stühle sitzt, wird von der Leitung darin begleitet, sich die imaginierte Person auf dem zweiten Stuhl vorzustellen und sie möglichst konkret zu beschreiben: in ihrer Ausstrahlung und ihrer gewöhnlichen Haltung und Gestik. Nun könnte die Klientin von ihrem eigenen Stuhl aus einen Dialog beginnen, indem sie laut ausspricht, was sie innerlich beschäftigt und bewegt. Danach kann sie die Rolle wechseln, sich auf den gegenüberstehenden Stuhl setzen und sich so in ihren Konfliktpartner hineinversetzen. Indem sie immer wieder aktiv die Position wechselt, vollzieht sie einen Rollenwechsel mit dem imaginierten Gegenüber. Sie wird darin begleitet, sich möglichst intensiv in diese Person hineinzuversetzen und deren Perspektive zu erleben. Dies gelingt durch das Einnehmen der Haltung und Gestik, die diese Person in der Realität zeigt. Die Klientin wechselt so häufig die Rolle, bis sie mehr Klarheit in Bezug auf das Konfliktgeschehen und die damit verbundenen jeweiligen Positionen und Emotionen hat.

Im Unterschied zu einer normalen Gesprächssituation wird bei diesem psychodramatischen Vorgehen nicht nur darüber nachgedacht, wie eine andere Person denken oder fühlen könnte. Durch den realen Platzwechsel erleben Klientinnen die Sichtweise des*der anderen viel intensiver und können einen vertieften Zugang zum Konfliktgeschehen finden, neue Erkenntnisse gewinnen und eine konkrete Idee für Wege aus der beginnenden Eskalation entwickeln.

Vom Soziodrama bis zum Märchenspiel: Gesellschaft und Persönlichkeit szenisch erkunden

4. Ein Modul widmet sich dem „Soziodrama“, ein anderes dem „Märchenspiel“. Worauf dürfen sich die Teilnehmenden in diesen Blöcken besonders freuen?

A: Im Soziodrama stehen politische oder gesellschaftsrelevante Themen im Vordergrund. Moreno hat das Soziodrama als eigenes Format entwickelt. Hier wird ein Thema ausgewählt, das die gesamte Gruppe interessiert. Im Anschluss entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam eine Forschungsfrage. Um am Ende eines Soziodramas eine Antwort auf diese Frage zu finden, einigt sich die Gruppe auf eine konkrete Spielsituation und überlegt, welche Rollen dafür erforderlich sind. Diese können frei gewählt und eingenommen werden. Es folgt ein ca. 15-minütiges spontanes Spiel im Rahmen der zuvor von der Gruppe festgelegten Szene. Im Anschluss werden die Rollen- und Spielerfahrungen reflektiert – auch im Hinblick auf die Forschungsfrage –, und es findet ein Transfer in die Realität statt. Beispielsweise wurden in unseren Seminaren bereits politische Stammtische, der Ausbruch eines Virus auf einem anderen Kontinent oder auch das Thema Wohnungslosigkeit szenisch erkundet. Teilnehmende, die beruflich mit entsprechenden Themen konfrontiert sind, berichten immer wieder von wichtigen Erkenntnissen, von einem Zugewinn an Empathie für andere, die vielleicht einen ihnen unvertrauten Lebensentwurf haben, und auch von neuen Ideen und Handlungsimpulsen. Die Teilnehmenden können sich also darauf freuen, dass ihr persönliches Interesse in Bezug auf bestimmte gesellschaftliche oder politische Themen tatsächlich Raum findet und sie somit ihre Perspektive darauf kreativ und lebendig erweitern können.

Beim Märchenspiel hingegen dienen die Erfahrungen in einer bestimmten Rolle – beispielsweise als Wolf in „Rotkäppchen“ – eher einer Auseinandersetzung und Vertiefung individueller Themen oder gruppenbezogener Dynamiken. Auch in diesem Setting wird das Märchen von der Gruppe selbst gewählt. Wie in allen gruppenbezogenen Formaten im Psychodrama achten wir darauf, dass eine Wahl getroffen wird, mit der alle Teilnehmenden gut mitgehen können. Diese sind also herzlich eingeladen, sich in Rollen auszuprobieren, die ihnen bisher eher fern lagen, wie beispielsweise die einer bösen Schwiegermutter, eines grausamen Königs oder eines Froschs, der sich verwandelt. Meist gewinnen sie dabei Erkenntnisse, die weit über das bisher Gedachte und Erlebte hinausgehen: z. B. das Gefühl von großer Macht oder Ohnmacht. Das ist das Tolle am Psychodrama!

Keine Schauspielkenntnisse nötig

5. Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte aus Beratung, Supervision, Psychotherapie, Coaching, Training und Pädagogik sowie an Studierende. Braucht man dafür besondere schauspielerische Vorkenntnisse oder Mut zur Darstellung?

A: Die Teilnehmenden können ganz entspannt kommen; schauspielerische Kenntnisse oder Fähigkeiten brauchen sie für die Weiterbildung definitiv nicht! Wichtig ist uns auch immer Freiwilligkeit und Selbstverantwortung. Wer keine aktive Rolle übernehmen möchte, kann auch eine beobachtende Rolle wählen oder, um ein konkretes Beispiel zu nennen, in die Rolle eines Steins schlüpfen; dieser liegt vielleicht einfach nur da, bekommt aber von den Geschehnissen um ihn herum trotzdem eine Menge mit, was sich im Anschluss an ein Spiel in den Auswertungsrunden und Rollenfeedbacks deutlich zeigt. Wer mutig sein will, kann auch Rollen wählen, die sich zunächst einmal unvertraut anfühlen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Perspektiverweiterung auch das Rollenrepertoire und den Handlungsspielraum im realen Leben vergrößern kann. Eine Grundbereitschaft zu Neugierde und Offenheit für erlebnisorientiertes Arbeiten ist sicherlich sinnvoll, um aus der Weiterbildung persönlich möglichst viel mitzunehmen.

Selbsterfahrung und Rollenvielfalt: die eigene Rollenflexibilität erweitern

6. Die Weiterbildung arbeitet stark mit Selbsterfahrung. Was nehmen die Teilnehmenden neben den fachlichen Tools für ihre eigene Haltung und Rollenflexibilität mit?

A: Diese Weiterbildung mit den lebendigen, kreativen und erlebnisorientierten Methoden ermöglicht den Teilnehmenden einen Zuwachs an persönlicher Kompetenz. Ob im Rahmen der Bearbeitung eines eigenen Themas, als Hilfs-Ich für das Anliegen einer anderen Person oder in einer selbst gewählten Rolle in einem Gruppenspiel – es werden wertvolle Erfahrungen gesammelt, die insbesondere in den Reflexionsrunden geteilt und vertieft werden. Diese Erfahrungen in verschiedenen Rollen, als Gegenstand in einem Museum, als Tier oder als berühmte Persönlichkeit, um ein paar Beispiele zu nennen, können dem Zugang zu eigenen, bisher eher verborgenen Anteilen sowie der Auseinandersetzung damit dienen. Gerade das Ausprobieren und Erleben von Rollen, die einem selbst zunächst fremd erscheinen („so bin ich doch gar nicht“), das mit zum Teil überraschenden Erlebnissen einhergeht, führt zu neuen Erkenntnissen und Perspektiven auf die eigene Persönlichkeit. Es fördert die Rollenflexibilität, die Fähigkeit also, zwischen erforderlichen Rollen flexibel wechseln und auf neue Anforderungen spontan reagieren zu können. Eine Person, die sich beispielsweise im beruflichen Umfeld bisher eher angepasst hat, ist nun durch die neuen Erfahrungen möglicherweise in der Lage, auch mal eine andere, „neue“ Seite von sich zu zeigen oder Zugang zur eigenen bisher unterdrückten Wut zu erhalten. Für diese gilt es dann, einen konstruktiven Ausdruck zu entwickeln. Wir alle haben verschiedene Anteile in uns: beispielsweise einen angepassten, einen mutigen, einen wütenden, einen spontanen, einen perfekten oder auch einen kreativen Anteil. Diese gilt es alle zu entdecken! Die Tiefe und Intensität der Selbsterfahrung werden durch den Rahmen und die Zielsetzung unserer Weiterbildung begrenzt. Sie unterscheidet sich daher von einem therapeutischen Prozess. Diese Begrenzung, die Verantwortung der Leitung für diesen Rahmen, aber auch die Erwartung an die Selbstverantwortung der Teilnehmenden, werden von Anfang an besprochen.

Gut vorbereitet in die Praxis: Warum sich Psychodrama schon für Studierende lohnt

7. Die Weiterbildung steht auch Studierenden offen. Warum lohnt sich dieser Methodenkoffer gerade schon beim Übergang in die Praxis?

A: Studierenden stehen nach dem Ende des Studiums für die Wahl eines konkreten Berufsfeldes häufig zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Damit ist oft viel Unsicherheit verbunden, nicht zuletzt auch, weil praktische Erfahrungen meist nur begrenzt vorhanden sind. Gerade der Selbsterfahrungsteil unserer Weiterbildung bietet den Berufsanfänger*innen die Möglichkeit, mehr Klarheit zu gewinnen, z. B. darüber, auf welches Tätigkeitsfeld und welche Stelle sie ihre Bewerbung richten könnten. Eine Klärung kann aber auch andere in diesem Lebensabschnitt wichtige Entscheidungen und Themen betreffen und kann beispielsweise ein besseres Verständnis und im besten Fall sogar das Auflösen innerer Ambivalenzen ermöglichen. Fachliche Tools in Verbindung mit praktischen Übungen und berufsbezogenen Selbsterfahrungen vermitteln den Studierenden eine fachliche Basiskompetenz für den Übergang in die Praxis. Die Weiterbildungsinhalte stärken die Kompetenz für die Übernahme einer ersten Berufsrolle, während der Weiterbildungsnachweis im Bewerbungsprozess unterstützt. Darüber hinaus können die Erfahrungen in der Weiterbildung zu mehr Selbstvertrauen führen, das innere Sicherheitsgefühl erhöhen, die eigene Haltung stärken und das praktische Handlungsrepertoire für die Arbeit mit ersten eigenen Klient*innen ausbauen.

Vom Seminar in den Berufsalltag: Erlerntes erproben und anwenden

8. Wie stellen Sie zwischen den fünf Modulen sicher, dass die Teilnehmenden das Erlernte direkt in ihrem eigenen Berufsalltag ausprobieren können?

A: Zum einen regen wir das freiwillige Bilden von Peergruppen an, die sich zwischen den Modulen zum Üben treffen. Setting, Ort und Zeit werden von den Teilnehmenden der Weiterbildung selbst festgelegt. In diesem Rahmen kann eine Person die Anleitung für eine andere im Wechsel übernehmen; eine dritte Person, die eine beobachtende Perspektive einnimmt, ist dabei sinnvoll für Ergänzungen und die anschließende Reflexion. Auftauchende Fragestellungen können im Kurs mit der Gesamtgruppe vertiefend besprochen oder bearbeitet werden. Viele nutzen diese Möglichkeit und melden diese zusätzliche Übungseinheit positiv zurück.

Zum anderen kann bereits die ein oder andere psychodramatische Methode im eigenen beruflichen Arbeitsfeld eingesetzt werden. Wir besprechen im Kurs genau, welche Formate sich dafür eignen, was dabei beachtet werden sollte und welche Methoden zusätzliche Weiterbildung und Erfahrung erfordern. Entsprechende Fragen beantworten wir individuell.

Ein Zertifikat mit Perspektive: Anschlussmöglichkeiten am Moreno Institut

9. Der Kurs wird für die umfassende Ausbildung am Moreno Institut Edenkoben/Überlingen angerechnet. Welche Türen öffnet dieses Zertifikat den Teilnehmenden für ihre berufliche Zukunft?

A: Wenn sich Teilnehmende entscheiden, nach dem Curriculum ihren Weiterbildungsweg am Moreno Institut Edenkoben/Überlingen fortzusetzen, werden ihnen Sonderseminare erlassen – das spart finanzielle wie zeitliche Ressourcen. Sie können zunächst die 2-jährige berufsbegleitende Grundstufe absolvieren mit dem Abschluss Psychodrama-Praktikerin für Gruppenleitung und Beratung. Darauf aufbauend wird die ebenfalls ca. 2-jährige Oberstufe angeboten. Je nach beruflichem Hintergrund kann der Abschluss als Psychodrama-Leiterin, Psychodrama-Therapeutin oder Psychodrama-Heilpraktikerin erworben werden.

Das Zertifikat für das 5-modulige Curriculum am IWW der Katholischen Hochschule Freiburg kann als wichtiger Baustein für eine weiterführende psychodramatische Qualifikation dienen. In jedem Fall aber nehmen die Teilnehmenden viel praktische Erfahrung mit. Sie erweitern ihr methodisches Repertoire und lernen, Menschen, Beziehungen und Systeme nicht nur kognitiv, sondern auch über das szenische und erlebnisorientierte Arbeiten zu verstehen und zu begleiten. Das kann für ganz unterschiedliche berufliche Kontexte wertvoll sein, u. a. für die Arbeit in Beratung und Therapie sowie für Coaching, Supervision, Pädagogik oder in der Begleitung von Teams und Organisationen.

Erfahren, begegnen, erkennen: Psychodrama auf den Punkt gebracht

10. Wenn Sie das Erleben im Psychodrama in drei Worten zusammenfassen müssten, welche wären das?

A: Erfahren – im Sinne von handelnd erleben;
Begegnen – mir selbst, meinen verschiedenen Anteilen oder auch anderen Personen und deren Perspektiven;
Erkennen – neue Handlungsimpulse, andere Perspektiven, kreative Lösungen.