Europäische Berufsbildung für junge Erwachsene mit intellektuellen Behinderungen als Brücke in den allgemeinen Arbeitsmarkt

Ausbildungssituation, ein junger Mensch wird in einer Werkstatt in der Nutzung einer Maschine eingewiesen

Auf  dem allgemeinen Arbeitsmarkt sind Menschen mit Behinderungen in Europa im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nach wie vor stark benachteiligt, nur rund jeder Zweite ist erwerbstätig und besonders junge Menschen mit Behinderungen sind beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit strukturell benachteiligt.

Wenngleich im Ländervergleich Unterschiede auszumachen sind, fehlt es bislang an systematischen Vergleichen, die die Frage beantworten, welche konkreten Faktoren in den beruflichen Bildungssystemen der europäischen Länder zu einem erfolgreichen Übergang von Menschen mit intellektuellen Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt beitragen und worin die Gründe für diese unterschiedlichen Übergänge liegen.

Ziel des Projekts „EuBiBam“ ist daher der Auf- und Ausbau eines europäischen Netzwerks, das Akteur*innen aus Wissenschaft, Bildungseinrichtungen, beruflicher Reha, Integrationsfachdiensten sowie bildungspolitischen Entscheidungsebenen zusammenbringt. Das so entstandene Netzwerk soll den länderübergreifenden Austausch zu Übergangsprozessen in die berufliche Bildung und den allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Darüber hinaus sollen so die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, um innerhalb dieses Netzwerks einen gemeinsamen Antrag für ein länderübergreifendes Forschungsprojekt im Kontext des europäischen Förderprogramms Horizon Europe zu entwickeln, das einen systematischen Vergleich der skizzierten Übergangsprozesse und ihrer Gelingensbedingungen auf EU-Ebene zu ermöglicht.

Das Projekt „EuBiBam“ (Förderkennzeichen: 13HAW35EN5) wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderrichtlinie „HAW-EuropaNetzwerke“ des Förderprogramms „Forschung an HAW“ gefördert.

Projektleitung

Prof. Dr. Gregor Renner – gregor.renner@kh-freiburg.de

Akademischer* Mitarbeiter*in

Hatice Eldiven - hatice.eldiven@kh-freiburg.de

Hannah Speth - hannah.speth@kh-freiburg.de

Laufzeit

Oktober 2025 – September 2026

Gemeinsames Logo des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK
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Gregor Renner, Professor der KH Freiburg

Prof. Dr. phil. Gregor Renner

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Hannah Speth, KH Freiburg

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