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16.05.18

Studierende des Bachelorstudiengangs Heilpädagogik reisen nach Polen

Besuch von Krakau und Oświęcim (Auschwitz)

Vom 07. bis 11. Mai reisten 24 Studierende des B.A.-Studiengangs Heilpädagogik / Inclusive Education gemeinsam mit Prof. Dr. Florian Kiuppis nach Krakau und Oświęcim (Auschwitz). Anlass für die Reise gab eine erstmalig durchgeführte, zwei Semester umfassende Lehrveranstaltung im Kontext des neuen Moduls „Aspekte einer internationalen und kutursensiblen Heilpädagogik”, in deren Rahmen es – überwiegend in englischer Sprache – um vergleichende Perspektiven zum Thema Inklusion in Polen und Kanada ging.

Im Wintersemester 2017/2018 hatte Dr. Beata Batorowicz (damals Gastwissenschaftlerin im selben Studiengang) mit ihrem Seminar zu kanadischen und polnischen Ansätzen in der Inklusion, den Auftakt für diese Exkursion gegeben, woraufhin die Studierenden unter der Leitung von Prof. Kiuppis im laufenden Semester den Fokus auf Polen vertieften und mit Hilfe sowohl der inzwischen als Professorin in Kanada arbeitenden Kollegin als auch von Dr. Aleksandra Kulic von der University of Physical Education (AWF) in Krakau ein Wochenprogramm erstellten, das die Reisegruppe u.a. zum Hospital Jana Pawła II (einem mit University of the Unfading Youth titulierten akademischem Angebot in der Seniorenarbeit); zum Maltese Center for Early Intervention; und zu einer therapeutischen Werkstatt mit eingegliederten Atelier- und Galeriestrukturen führte.

Den Auftakt der Reise gab Anfang der Woche ein gemeinsames Seminar mit Studierenden des Studiengangs „Occupational Theory” an der AWF, wo die Gesamtgruppe auch an einer Einführung in „Snoezelen” teilnahm. Prof. Kiuppis nutzte den Aufenthalt in Krakau ebenfalls für die Kultivierung der Partnerschaft mit der Pedagogical University Krakow, an der er lehrte (Erasmus+ Teaching Assignment) und an einer vom dortigen Rektor extra einberufenen Teamsitzung teilnahm, bei der es um den Austausch von Ideen für zukünftige internationale Zusammenarbeit ging.

Für einige Aktivitäten im Laufe der Woche teilte sich die 25er-Gruppe auf, so z.B. für den Besuch einer „Coop” mit über 50% Mitarbeiter*innen mit Behinderungen und zeitgleich für die Teilnahme an einer Vernissage, bei der Kunstwerke von Schüler*innen einer Sonderschule ausgestellt wurden. Zum Abschluss fand eine Fahrt nach Oświęcim (Auschwitz) statt, wo ein Großteil der Gesamtgruppe an einer Führung durch das Museum und die verschiedenen Lager der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau teilnahm und wo eine kleine Teilgruppe einen zwei Stunden langen Abstecher zu der Staatlichen Rittmeister-Witold-Pilecki-Hochschule machte – einer Partnerhochschule der KH-Freiburg, bei der ein langes Gespräch mit der Leiterin des Internationalen Büros geführt wurde.

Kontakt:
Prof. Dr. Florian Kiuppis
florian.kiuppispeks@dla@yum.kh-freiburg.de

 
 
   
 
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