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12.12.17

Kanadische Dozentin zu Gast an der KH

Prof. Dr. Batorowicz (rechts im Bild) mit Prof. Dr. Gregor Renner und Dr. Kristine Stadskleiv an der Universität Oslo

Beata Batorowicz von der Queen's University Kingston in Freiburg

Prof. Dr. Beata Batorowicz von der kanadischen Queen's University Kingston lehrt und forscht im Wintersemester 2017/2018 an der Katholischen Hochschule Freiburg. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der sozialen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, besonders wenn sie auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind. Prof. Batorowicz hat den kanadischen Teil eines großen internationalen Forschungsprojekts über die Entwicklung und die Teilhabe von Kindern, die auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind, geleitet. Derzeit arbeitet sie an einem Projekt, das die Lebenspläne, die Beschäftigung und die Freizeit von jungen Erwachsenen mit Behinderung in Kanada, Großbritannien, Deutschland und Polen befasst.

Prof. Batorowicz war bereits im Sommersemester 2017 an der Katholischen Hochschule Freiburg als Gastdozentin. Mit finanzieller Unterstützung des DAAD-Programms „Förderung ausländischer Gastdozenturen“ konnte die Gastdozentur für das Wintersemester 2017/2018 verlängert werden.
Im Bachelorstudium Heilpädagogik lehrt sie dabei im Modul "Heilpädagogik im internationalen und interkulturellen Vergleich" zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden des Gesundheits- und Bildungssystems in Kanada, Polen und Deutschland. Zudem bereitet sie in diesem Modul mit Studierenden die International Week im Juni 2018 vor. Im Lehr-Forschungsprojekt "betriebliche Inklusion von Menschen mit hohem Hilfebedarf" arbeitet sie mit Studierenden an der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. Der Einsatz von Kommunikationshilfsmitteln ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Lehre an der KH Freiburg. Im Bachelor-Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft leitet sie im Modul Projektmanagement eine der studentischen Arbeitsgruppen.

In der Forschung ist sie an den Projekten Aided Language Skills, Career Aspirations, Employer's View on Vocational Participation of Persons with Disabilities und Transitions of Young Adults beteiligt. Prof. Batorowicz kooperiert mit dem International Office und der Senatskommission Ausland bei der Umsetzung der Internationalisierungsstrategie der Hochschule.

Das DAAD-Gastdozentenprogramm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, dient der Internationalisierung der deutschen  Hochschulen  und  der  Stärkung  der  internationalen  Dimension  in  der Lehre. Die ausländischen Gastdozenten sollen eine internationale Perspektive in den regulären Lehrbetrieb einbringen. Dadurch werden Studierenden bereits an ihrer deutschen Heimathochschule eine internationale Lernerfahrung und interkulturelle  Kompetenzen  vermittelt,  die  sie  sonst  nur  bei  einem  Auslandsstudium erwerben können. Bei der Planung einer Gastdozentur sollte daher stets auf eine angemessene Breitenwirkung und Nachhaltigkeit geachtet werden.

Kontakt:

Naomi Hiroe-Helbing - International Office
Prof. Dr. Gregor Renner - Heilpädagogik und Unterstützte Kommunikation 

 
 
   
 
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