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22.11.17

Alter und Technik – Lässt sich ein Mehrwert zeigen?

Erfolgreiche Fachtagung des DGGG-Arbeitskreises

Nicht nur aus wissenschaftlicher, sondern auch aus praktischer Perspektive gingen die Teilnehmer(innen) der Frage nach: Alter und Technik – Lässt sich ein Mehrwehrt zeigen?


Am 17. und 18. November 2017 fand im Festsaal des Deutschen Caritasverbandes die Tagung rund um das Thema Alter und Technik statt. Der im letzten Jahr gegründete Arbeitskreis „Alter und Technik“ der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG) verfolgte damit das Ziel, zu diesem zukunftsweisenden Thema mit den Teilnehmer(innen) in Kommunikation zu kommen und ein Forum für den Austausch zu schaffen. Dies gelang im Rahmen der Diskussionen zwischen den vielfältigen Fachbeiträgen aus denen zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit des Arbeitskreises „Alter und Technik“ hervorgingen.

Gleichzeitig bildete die Veranstaltung den Rahmen der Abschlusstagung des Projektverbundes ZAFH-AAL (Zentrum für Angewandte Forschung – Assistive Systeme und Technologien zur Sicherung sozialer Beziehungen und Teilhabe für Menschen mit Hilfebedarf). Seit 2013 wurden in diesem Rahmen innovative Systeme und Technologien zur Unterstützung eines selbstständigen Lebens bis ins hohe Alter sowie zur Sicherung sozialer Beziehungen und Teilhabe für Menschen mit Hilfebedarf interdisziplinär entwickelt und untersucht. Das Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg war in diesem Kontext für zwei Teilprojekte verantwortlich, die sich dem interdisziplinären Dialog und ethischen Fragestellungen widmeten. Exemplarische Ergebnisse dieser Zusammenarbeit wurden im Rahmen des ersten Symposiums und auch während der Posterwalks präsentiert.

In den Beiträgen der Tagung wurden gerontologische, sozialwissenschaftliche und gesundheitsökonomische Fragestellungen aufgegriffen und breit gefächerte Forschungsergebnisse diskutiert. Damit wurde der weite fachliche Bogen sichtbar und es konnte aufgezeigt werden, von welch hoher Relevanz die Thematik der Tagung schon heute ist und in zunehmendem Maße künftig sein wird. Auch die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen waren Teil der Diskussionen, denn schon heute stellt die Technik einen Teil unseres Alltags dar, unabhängig von Alter und Hilfebedarf. In der Abschlussdiskussion wurde vor allem auch der Bedarf an der Ausweitung dieser Debatte auf weitere Disziplinen, wie die Sonder- und Heilpädagogik und damit auf weitere Zielgruppen, sehr deutlich artikuliert.

Die Präsentationen der Referent(inn)en werden in Kürze im Mitgliederbereich der DGGG zur Verfügung gestellt.

Kontakt:
Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff
cornelia.kricheldorffpeks@dla@yum.kh-freiburg.de

Stefanie Schmidt
Akademische Mitarbeiterin
stefanie.schmidtpeks@dla@yum.kh-freiburg.de

 
 
   
 
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