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16.11.17

Studienfahrt nach Marokko

Foto: KH Freiburg

Vielfältiges Programm für Studierende der Sozialen Arbeit

Was bedeutet es für Menschen, die in Europa Schutz oder bessere Lebensperspektiven suchen, von Europa ferngehalten zu werden? In Marokko leben nach Schätzungen zwischen 15.000  und 40.000 Migrant(inn)en aus dem Subsahara Afrika, die vergeblich versuchen, nach Europa zu gelangen. So ist aus dem klassischen Auswanderungsland Marokko ein Transitland und (unfreiwilliges) Einwanderungsland geworden.

Wie die Politik und auch die Migrant(inn)en selbst auf diese Situation reagierten, erfuhren Studierende der Sozialen Arbeit bei einer Studienfahrt nach Marokko. Die Studienfahrt des Handlungsfelds Migration fand vom  9.-15.10.2017 unter der Leitung von Prof. Dr. Nausikaa Schirilla statt.

Auf dem Programm standen Besuche von politischen Stiftungen, bei der Internationalen Organisation für Migration, bei marokkanischen Nichtregierungsorganisationen, sozialen Diensten und bei Selbsthilfeorganisationen von Subsahara Migrant(inn)en. Marokko hat eine lebendige und aktive Zivilgesellschaft, die auch im Migrationsbereich aktiv ist. Diese zu erleben war sehr beeindruckend und bewegend für die Studierenden. Ebenso nachhaltige Eindrücke hinterließen die von einer harten Fluchtgeschichte und großer Rechtlosigkeit geprägten Migrantinnen, die sich trotzdem organisieren, Unterkunft und soziale Unterstützung für vulnerable Gruppe bereitstellen und aktiv an der Veränderung  ihrer Situation arbeiten.

Positiv überrascht waren die 15 Studierenden auch vom Kontakt mit der ausgesprochen aktiven marokkanischen Sozialarbeitervereinigung AMAS. Die Begegnung fand an der Universität Sidi Mohammed ben Abdallah in Fez statt. Sowohl mit der Universität, eine der wenigen mit einem grundständigen Bachelor in Sozialer Arbeit, als auch mit AMAS wird die KH in Zukunft intensiv kooperieren.

Die Studierenden erhielten so viele Eindrücke zu Sozialer Arbeit und Migration in Marokko. Am nachhaltigsten war aber sicher die Erkenntnis, wie ungleich und ungerecht grundlegende Rechte, wie das der Bewegungsfreiheit, weltweit verteilt sind.

Kontakt:
Prof. Dr. Nausikaa Schirilla


 
 
   
 
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