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12.10.17

Visionen für eine digitale Zukunft

Fotos: Florian Bilger Fotodesign / KH Freiburg

Rektor Edgar Kösler eröffnet das Akademische Jahr 2017/18

Mit einem feierlichen Festakt eröffnete die Katholische Hochschule Freiburg am 11. Oktober das Akademische Jahr 2017/18. Im Zeitalter der Digitalisierung steht auch die KH Freiburg vor weitreichenden Veränderungen: Nicht nur Lehre und Forschung verändern sich, sondern auch die Hochschule selbst. In seiner Eröffnungsrede betonte Rektor Prof. Dr. Edgar Kösler die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation und benennt die Digitalisierung als eines der strategischen Oberziele der Katholischen Hochschule. In der Digitalisierung sieht der Rektor „einen wichtigen Faktor des Erfolgspotentials der Arbeit“ der Hochschule. Deshalb werde die KH Freiburg auch „weiter verstärkt in diesen Bereich investieren,“ so Kösler.

Die Einführung eines neuen Online-Bewerbungsportals, das webbasierte Campusmanagementsystem HiSInOne, die Einstellung einer Referentin für digitale Lehre, die Installation von Info-Monitoren auf dem Campus u.v.m. – es sind Projekte wie diese, die im Bereich der Digitalisierung bereits jetzt die hochschulinterne Organisationsstruktur und damit auch die Kommunikation mit und zwischen Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter(inne)n grundlegend verändern.

Dass sich die Katholische Hochschule dabei auf dem richtigen Weg befindet, formuliert Bernhard Slatosch vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart in seiner Rede. Im Namen aller Gesellschafter bedankte er sich bei allen Mitarbeiter(innen)n und Studierenden der KH für ihre Arbeit und ihr Engagement, die damit wesentlich zur Lösung gesellschaftlicher, kirchlicher und sozial-caritativer Herausforderungen beitragen würden. „Es wird viel geleistet an dieser Hochschule“, so Slatosch. 

Das Schwerpunktthema „Digitalisierung“ fand sich auch im Festvortrag von Prof. Dr. Christophe Kunze wieder, Professor für assistive Gesundheitstechnologien an der Hochschule Furtwangen. Er zeigte in seinem Vortrag auf, vor welche Herausforderungen die digitale Transformation das Sozial- und Gesundheitswesen stelle. Das Berufsfeld verändere sich derzeit „ganz massiv“ und eine Adaption der akademischen Ausbildung an diese veränderten Rahmenbedingungen sei alternativlos. Dabei reiche es nicht, Technik nur bedienen zu können, vielmehr müssten auch damit verbundene ethische Fragestellungen, ein reflektierter Praxiseinsatz und eine Qualifikation zu Technikvermittlung gelernt werden. 

In diesem Jahr wurde auch der Lehrpreis für gute Lehre der KH Freiburg im Bereich der Digitalisierung vergeben. Mit dieser Auszeichnung ehrte die Katholische Hochschule Prof. Dr. Jürgen Winkler für die Entwicklung und Implementierung eines Blendend-Learning-Konzepts, einer Lehrform die Präsenzveranstaltung und
E-Learning-Einheiten miteinander kombiniert. Professor Winkler erneuere mit diesem Konzept die Lehre. „Derartige innovative Lehrkonzepte sind von ungemein großer Bedeutung für unsere Hochschule,“ erklärte die Prorektorin für Lehre Stephanie Bohlen.

Neben dieser Auszeichnung wurden im Rahmen des Festaktes in diesem Jahr sechs weitere Auszeichnungen verliehen. Stifter der Preise sind neben der KH Freiburg der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg, das Studierendenwerk Freiburg, die Wilhelm Oberle-Stiftung, das St. Josefshaus Herten und der DAAD – Deutscher Akademischer Austausch Dienst. 

Constanze Bäuerle wurde mit dem Studienpreis des Studierendenwerks Freiburg ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Evaluation von 20 Jahren Quartiersarbeit im Rieselfeld – Entwicklungsprozesse im Rahmenkonzept des K.I.O.S.K. e.V.“.

Den Studienpreis des St. Josefshaus, Herten erhielt David Leopold für seine Bachelorarbeit „Die Finanzierungsstruktur der medizinischen Behandlungsstruktur in der ambulanten und stationären Altenhilfe – Problematische Auswirkungen auf die stationäre Altenhilfe.“

Hannah Flock und Katharina Reuster wurden von der Wilhelm Oberle-Stiftung ausgezeichnet für ihre Masterarbeit „Kinder mit Fluchterfahrung in Freiburger Kitas – Eine Befragung des pädagogischen Personals“

Den Studienpreis des Caritasverbandes des Erzdiözese Freiburg erhielten Julia Gürke für ihre Bachelorarbeit „Wir wollen keine kriminellen Flüchtlinge im Land – eine kritische Diskursanalyse“ und Andreas Bechthold für seine Bachelorarbeit „Unterrichtsmethoden als Einflussfaktor auf das Flow-Erleben in Gesundheitsfach-schulen am Beispiel einer Altenpflegeschule“.

Soline Niyibaruta wurde mit dem DAAD-Preis für außergewöhnliches Engagement ausländischer Studierender geehrt.

Sebastian Menne erhielt den Studienpreis des Caritasverbandes des Diözese Rottenburg-Stuttgart für seine Masterarbeit „Ausbildungsmarketing in der Altenhilfe – Konzeptionelle Überlegungen für den Caritasverband Stuttgart e.V.“.

Für die musikalische Umrahmung sorgten der Hochschulchor unter Leitung von Johannes Huber sowie das Clemens Seitz Quintett.

Foto der Preisträgerinnen und Preisträger:

v.l.n.r. Soline Niyibaruta, Sebastian Menne, Constanze Bäuerle, Andreas Bechthold, Julia Gürke, David Leopold, Hannah Flock, Prof. Dr. jur. Jürgen Winkler, Katharina Reuster

 

 
 
   
 
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