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21.11.16

Behinderung. Fotografische Konstruktionen im Wandel, TALKPUNKT am 28. 11.

Anna Grebe, Bild: privat mit freundlicher Genehmigung

kurz und frei, klar und provokant

Die fotografische Repräsentation von Behinderung ist so alt wie die Fotografie selbst. Doch ‚Behinderung‘ ist nichts einfach Gegebenes, sondern sie wird medial gerahmt, inszeniert und produziert. Die Fotografie bildet nicht die Realität ab, sondern immer auch die historische, kulturelle und soziale Perspektive. Die Fotografie als Medium ist deshalb daran beteiligt, dass ‚Behinderung‘ als Gegenentwurf zu dem gilt, was gesellschaftlich und politisch als ‚Normalität‘ hergestellt wird.

Dr. Anna Grebe, freie Referentin für Themen rund um Medien, Jugend, Dis/ability und Kirche, untersucht im Talkpunkt der Katholischen Hochschule Freiburg die Frage nach den Blickregimes, der Medialität und der (seriellen) Produktion von Behinderung im fotografischen Dispositiv. Dabei greift sie auf ca. 50.000 Aufnahmen aus dem Fotoarchiv der Stiftung Liebenau zurück.

In ihrer Analyse verknüpft sie die neuesten Erkenntnisse der Studien der Behinderung (Disability Studies) mit den Grundlagen der Visual Culture und erläutert so die sozio-mediale Konstruktion von Behinderung. Diese lässt sich auch auf Aktuelles anwenden, zum Beispiel die Berichterstattung um die Paralympics oder die Werbung der Aktion Mensch."

Der Vortrag ist öffentlich und kostenfrei.

Ort 
Katholische Hochschule Freiburg
Großer Festsaal des Deutschen Caritasverbandes
Eingang: Karlstraße 34-38, (im Durchgang zwischen Gebäude 1 und 2)
79104 Freiburg

Montag, 28. 11. 2016
Zeit
18:00 – 20:00 Uhr

Ihr Kontakt
Mona Hartwich (Organisationsteam TALKPUNKT)
mona.hartwichpeks@dla@yum.web.de

 
 
   
 
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