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07.03.14

Artikel über grenzüberschreitende Aktivitäten von Katholischer Hochschule Freiburg und ESTES Strasbourg in französischer Publikation erschienen

Publikationen

Auf einer langjährigen Partnerschaft zwischen den Hochschulen und Studiengängen der Sozialen Arbeit der ESTES Strasbourg und der KH Freiburg basiert der Artikel, der in einer französichen Publikation zum Thema grenzüberschreitende Identität („Identités (trans)frontalières au sein et autour de l’espace du Rhin supérieur“) aktuell erschienen ist. Darin beschreiben Professor Martin Becker, Leiter des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit, Béatrice Muller, Direktorin der Hochschule für Soziale Arbeit in Strasbourg (ESTES) und Rudi Wagner, Sozialarbeiter und Lehrbeauftragter Dozent an der ESTES, die vielfältigen grenzüberschreitenden Aktivitäten der Partnerhochschulen am Oberrhein und deren Einflüsse auf die Entwicklung grenzüberschreitender Identitäten.

Zu diesen vielfältigen Aktivitäten gehören u.a.:

  • „RECOS“
    gemeinsames Studienprogramm der evangelischen und katholischen Hochschulen für Sozialwesen aus Freiburg (Deutschland), ESTES Strasbourg und UHA Mulhouse (Frankreich) sowie FHNW Basel (Schweiz).
  • „Deutsch-Französische Workshops“ / “Ateliers franco allemands“
    Auf Initiative der Direktorin der ESTES Strasbourg finden seit 2011 regelmäßig gemeinsame Tagungen der ESTES Strasbourg und der Katholischen Hochschule Freiburg zu Themen der Sozialen Arbeit für Studierende, Wissenschaftler und Praktiker(innen) Sozialer Arbeit am Euroinstitut in Kehl statt. Bisher wurden unter der Reihe „Kontroversen in der Sozialen Arbeit“ bereits die Themen Gemeinwesenarbeit, Aktivierung, Systeme der sozialen Sicherung sowie zum Kinder- und Jugendschutz bearbeitet. Durch die Beteiligung beider Hochschulen erreichen diese Tagungen ein hohes fachliches Niveau, ohne dass die Erfahrungen der Praktiker(innen) zu kurz kommen. Die gute Ausstattung der Räume und der Service des Euroinstituts in Kehl sorgen für ein gutes Gelingen dieser Tagungen.
  • „Reseau Eurosocial“
    Bereits vor der Einführung der freien Wahl von Wohn- und Arbeitsplätzen für Bürger(innen) der Europäischen Union gründeten engagierte Europäer aus Strasbourg und der Ortenau den Verein „Reseau Eurosocial“. Darin haben sich Fachkräfte Sozialer Arbeit und sozial engagierte Bürger(innen) aus der Region Strasbourg und der Ortenau zusammen geschlossen, um die Idee eines vereinten Europa ohne Grenzen mit Leben zu füllen. Insbesondere die Sorge für und Beratung von Menschen mit sozialen Problemen, die nicht an Landesgrenzen halt machen, stand und steht heute im Mittelpunkt der Aktivitäten. In regelmäßigen vierteljährlichen Treffen, die abwechselnd in sozialen Einrichtungen oder Diensten im Raum Strasbourg oder der Ortenau stattfinden, stellen sich die Kolleg(inn)en gegenseitig Ihre Arbeitsbereiche vor. Je nachdem welche Sprachgruppe überwiegt, wird abwechselnd französisch oder deutsch gesprochen und bei Bedarf in die andere Sprache übersetzt. Dabei lernen die Teilnehmenden die Probleme und deren Bewältigungsformen der Nachbarn kennen, erhalten damit wichtige Informationen für die eigene Beratungsarbeit mit Klienten des jeweiligen Landes und vertiefen darüber hinaus ihre persönlichen Kontakte zu Kolleg(inn)en des Nachbarlandes und anderer sozialen Dienste, die im Alltag sehr hilfreich für die schnelle Nachfrage von Regelungen und Gepflogenheiten der Kolleg(inn)en im anderen Land sind.

Mehr zur Publikation Identités (trans)frontalières au sein et autour de l’espace du Rhin supérieur

Weitere Informationen über Prof. Dr. Martin Becker

Mehr über den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit

 
 
   
 
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