Coronavirus Informationen und Handlungsempfehlungen


10.03.2020 | Coronavirus

Link zu den aktuellsten Informationen: Aktuelle Maßnahmen und Entwicklungen

Coronavirus
Informationen und Handlungsempfehlungen, Stand 10.03.20

 

1. Informationen:

Die Hochschule steht im Austausch mit dem Gesundheitsamt und dem Sozialministerium. Unter Beachtung ihrer Empfehlungen hat das Koordinierungsteam für Fragen zum Umgang mit der Covid 19-Problematik an der Hochschule folgendes Vorgehen beschlossen:

  • Die Veranstaltungen zum Sommersemester 2020 (Vorlesungen, Seminare und Prüfungen) finden statt, falls die Hochschule nicht geschlossen werden muss. Das Semester wird am 30.03.20 in den normalen Lehrbetrieb starten.
  • Die International Week 2020 wurde in das Folgejahr verschoben, weil die Reisebedingungen (gestrichene Flugverbindungen, Einreisebestimmungen) zunehmend unplanbar erscheinen. Andere Aktivitäten im Ausland (Forschungsprojekte, Binationale Seminare) oder mit ausländischen Kooperationspartnern können stattfinden, sofern keine Risikogebiete (Definition „Risikogebiet“ s.u.) betroffen sind. Die Entscheidung hierfür trifft die verantwortliche Person. Dabei sind die unten aufgeführten Hinweise zu beachten.
  • Bitte pflegen Sie Internationale Austausche in dem in Kürze bereitgestellten Online-Formular. Hierfür wird der Link auf KH-Intern eingestellt.
  • Sollte unsere Region zum Risikogebiet erklärt werden und/oder die Einreise verweigert werden, ist eine Kostenrückerstattung (Flugkosten) möglich.
  • Absage aller Veranstaltungen, die für den Studienbetrieb nicht notwendig sind. Um die Möglichkeiten zur Durchführung von mittelfristig anstehenden Veranstaltungen (Hochschultag, Dialog am See u.a.) im Einzelfall abschätzen zu können, sind ab sofort alle geplanten Veranstaltungen, die keine Lehr- oder Weiterbildungsveranstaltungen sind, über ein Online-Formular zu melden. Der Link dazu wird in Kürze auf dem Gruppenlaufwerk KH Intern eingestellt.  
  • Studierende mit Verdacht auf eine Infektion (Definition „Verdachtsfälle“ siehe unten) werden zum Schutz der anderen gebeten, der Hochschule 14 Tage fern zu bleiben. Damit sie ungehindert Zugriff auf Ihre Lernmaterialen haben, sind alle Lehrende gebeten, die Unterlagen zu Ihren Präsenzveranstaltungen digital in einem ILIAS-Kurs bereitzustellen. Möglichkeiten zur Unterstützung der Studierenden (Chats etc.) sollten verstärkt genutzt werden.
  • Lehrende, die alternative Formate für die Durchführung von Lehrveranstaltungen (z.B. Live-Chats, Foren, Videokonferenz etc.) in Betracht ziehen, erhalten hierfür Support durch die Referentin für Digitale Lehre, Katrin Weber (katrin.weber@kh-freiburg.de).
  • Für Reisen in Länder, die zum Zeitpunkt des Reiseantritts vom Robert-Koch-Institut als Risikoländer ausgewiesen sind (siehe unten) gilt ein ausdrückliches Dienstreiseverbot.
  • Auch für Reisen in andere Länder empfehlen wir, sich unmittelbar vor Reiseantritt noch einmal zu versichern (über die HP des Auswärtigen Amts und/oder über die jeweilige Fluggesellschaft, das Reisebüro, etc.), ob dort eventuell – umgekehrt - die Bundesrepublik Deutschland (evtl. sogar explizit Baden-Württemberg) als Risikoland eingestuft ist und unsere Kolleg*innen und Studierenden bei ihrer Einreise mit einer mehrtägigen Quarantäne im gastgebenden Land rechnen müssten.
  • Dieses „Quarantäne-Risiko“ besteht natürlich auch für eventuell erwartete, internationale Gäste, sobald diese nach Hause zurückkehren. Bitte machen Sie diese ausdrücklich darauf aufmerksam und bringen Sie Ihre internationalen Kolleg*innen möglichst nicht in diese missliche Lage.
     

2. Handlungsempfehlungen für Verdachtsfälle

Definition: Verdachtsfälle sind:
a) Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten, die Symptome aufweisen (ohne Südtirol)
b) Personen die Rückkehrer sind aus Südtirol
c) Personen die Kontakt mit einem bestätigtem Corona Fall hatten und Symptome aufweisen

Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
Außerdem wird laut Sozialministerium Baden-Württemberg, das Elsass mit Stand 10.03.2020 analog zu den Risikogebieten des RKI behandelt.

Mitarbeitende und Lehrbeauftragte,
die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, werden dringend gebeten, zunächst zu Hause zu bleiben und sich umgehend telefonisch bei der Hochschule zur Abklärung der arbeitsrechtlichen Behandlung in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung zu melden. Die Dienstaufsicht der Hochschule entscheidet im Einzelfall über das konkrete Vorgehen.

Studierende, Weiterbildungsteilnehmende und Besucher,
die nach der o.g. Definition als Verdachtsfälle einzustufen sind, werden zum Schutz der anderen gebeten, der Hochschule 14 Tage nach ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet fernzubleiben.

Im Kontakt Fall und bei auftretenden Symptomen gilt:
In jedem Fall gelten die Verhaltenshinweise des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/
Info-Hotline der Uniklinik Freiburg, tägl. 6 – 22 Uhr, Tel: 0800 1 827 266


3. Vorbeugende Schutzmaßnahmen:

  • In Richtung Elsass sollten alle Besuche, Fahrten und unnötigen Kontakte unterbleiben.
  • Generell sollen die Menschen ein bis zwei Meter Abstand voneinander halten.
  • In Krankenhäusern und Altenheimen sollten unnötige Besuche unterlassen werden.
  • Behördengänge sollten, wenn sich nicht zwingend notwendig sind, unterbleiben.
  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen keine anderen Personen besuchen.
  • Menschen mit Krankheitssymptomen, die auf eine Grippe schließen lassen, sollen unbedingt zuhause bleiben. Hausärzte sollen in einem solchen Fall zunächst telefonisch kontaktiert werden. Eine persönliche Vorstellung im Gesundheitsamt ist nicht vorgesehen.
  • Veranstaltungen mit über tausend Teilnehmern sollten entsprechend der Empfehlung des baden-württembergischen Sozialministeriums abgesagt werden. Aber auch bei kleineren Veranstaltungen, Zusammenkünften und Meetings sollte unbedingt geprüft werden, ob sie tatsächlich notwendig sind. Im Zweifelsfall eher absagen.
  • Insgesamt gelten die einschlägigen Hygieneempfehlungen, die bereits seit Tagen kommuniziert werden:


Konsequente Hygiene der Hände ist eine gute Prävention.
Eine Desinfektion ist nur im Medizinischen Bereich wirklich notwendig!
• Hände mehrmals täglich gründlich mit Seife waschen
• Hände vom Gesicht fernhalten
• Kontakte reduzieren, Händeschütteln vermeiden
• Beim Husten/ Niesen NICHT in die Hände, sondern in den Ärmel husten/niesen,
das Gesicht dabei von anderen Personen abwenden oder
Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken und dieses umgehend entsorgen

 

4. Hintergrundinformation:

Coronavirus ist die geläufigste Bezeichnung für das neuartige Virus.
Sars-CoV-2 ist der offizielle Name, den die WHO festgelegt hat.
Covid-19 heißt die aus dem Virus resultierende Lungenkrankheit.

(Über aktuelle Änderungen, weitere Hinweise und Handlungsempfehlungen halten wir Sie auf dem Laufenden. Überprüfen Sie bitte regelmäßig Ihr E-Mail Postfach.)

Zurück zur Übersicht