Prof. Dr. Frank Luck neu berufen


02.03.2022 | Professur für Pflegewissenschaft

Zum 1. März wurde Prof. Dr. Frank Luck auf eine Professur für Pflegewissenschaft an die KH Freiburg berufen. Er lehrt zu Gesundheit, Gesundheitsförderung und Geschlecht; Care, Pflege, Geschlecht und Gesellschaft; Critical Thinking; Health Education: Patient*innen- und Angehörigenedukation, sowie Inter-/Transkulturelle und Transkategoriale Kompetenz im Kontext von Geschlecht und Diversität. Seine Forschungsschwerpunkte sind Männer* und Männlichkeit(en), (Self-)Care, Geschlecht und Gesellschaft, Geschlecht – ‚Körper‘ – Sport sowie die intergenerationale Gesundheits- und Krankheitssozialisation innerhalb familiärer Lebensformen.

Frank Luck ist es wichtig, aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen unter historischen Perspektiven zu reflektieren und daraus interaktive Lehrformate und Forschungsprojekte zu entwickeln. Hierzu gehört, Aspekte von Care aus einer Gesellschafts- und Geschlechterperspektive produktiv mit gesellschaftlicher Vielfältigkeit zu verbinden, um die Handlungskompetenz in unterschiedlichen Settings für eine Verbesserung der Gesundheitskommunikation zu erhöhen.

Vita
Er hat von 1984-1987 Krankenpfleger am Marienhospital in Gelsenkirchen gelernt und anschließend eine Fachweiterbildung in der Intensivpflege am Universitätsspital Basel absolviert. Danach studierte er Pflege- und Gesundheitswissenschaft an der Fachhochschule Aargau sowie Pflegewissenschaft an der Universität Basel.
In den Jahren 1988-2007 war Frank Luck in der direkten Pflege tätig und im Kontext der Corona-Pandemie von 2020-2022 unterstützend auf der Intensivstation am Universitätsspital Basel.
Seit 2007 lehrt Frank Luck an Universitäten und Hochschulen in der Schweiz, Österreich, Deutschland und Frankreich. Dabei arbeitet er mit Grundlagen der Pflegewissenschaft und -forschung, reflektiert Entwicklungen zur Förderung professioneller Pflege und vermittelt Handlungskompetenzen für eine erweiterte Pflegepraxis. Zentral sind für ihn Fragen zur Gesundheitsförderung und der evidenzbasierte Umgang mit akuten sowie chronischen Krankheiten für eine partizipative Gesundheitsversorgung.

Frank Luck wurde 2020 am Zentrum Gender Studies der Universität Basel zum Thema „Männer*, Männlichkeiten, Männer*gesundheit“ promoviert. In dieser Arbeit verbindet er sein langjähriges Interesse für die Schnittstellen von Pflegewissenschaft, Public Health und Geschlechterforschung. Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements ist Frank Luck Teil der länderübergreifenden Initiative „Care.Macht.Mehr“.

© Frank Luck, Katholische Hochschule Freiburg
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