auszeichnungen für die KH Freiburg

Als erste Hochschule in Deutschland wurde die Katholische Hochschule Freiburg 2016 von der Initiative Ludwig-Erhard-Preis (ILEP) mit dem Gütesiegel ‚Recognised for Excellence (3 Sterne)’ der Europäischen Stiftung für Qualitätsmanagement (EFQM) ausgezeichnet. Sie erhält diese europaweit gültige Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen in der Qualitätsentwicklung der Hochschule in den Bereichen von Lehre, Forschung, Weiterbildung und Service.

Die Anerkennung der Hochschule für exzellente Qualität schließt sich an die erfolgreiche System-Akkreditierung an, die die Katholische Hochschule Freiburg 2015 als erste kirchliche Hochschule in Deutschland erreicht hatte. Die Qualitätsbewertung durch die EFQM Gutachter ist anspruchsvoll. Der strategische Nutzen umgesetzter Maßnahmen und Projekte muss belegt werden, Erfolge werden diesbezüglich immer wieder kritisch hinterfragt und die Sicht der Studierenden, sowie potentieller Arbeitgeber und Träger der Hochschule fließen stark in die Qualitätsbewertung ein.

Der Bewerbung der Hochschule um das Qualitätssiegel waren jahrelange Arbeiten in der Strategie- und Projektentwicklung vorausgegangen. Anerkannt wurden vor allem das innovative und wertorientierte Studienangebot, die umfangreichen Forschungsaktivitäten, wodurch die Hochschule mit drei Forschungsschwerpunkten auf der bundesweiten Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten ist, sowie das Portfolio wissenschaftlicher Weiterbildungen. Die Gutachter würdigten, dass sich die Hochschule seit Jahren kontinuierlich anspruchsvolle Ziele setzt auch in Sachen Studierendenbeteiligung, Service-Qualität und digitaler Lernplattformen. Positiv hervorgehoben wurden ebenso die erfolgreichen Anstrengungen bei der Entwicklung effektiver Prozesse und Strukturen in der Verwaltung, sowie der wirtschaftlichen Absicherung der Hochschule.

Rektor Prof. Dr. Edgar Kösler dankte allen Beteiligten, die sich seit Jahren in den Projekten der Qualitätsentwicklung engagieren, insbesondere auch den Studierenden, die damit unter Beweis stellen, dass ihnen nicht nur ihre Karriere, sondern auch die Entwicklung ihrer Hochschule am Herzen liegen. Kanzler Martin Kraft unterstrich die Bedeutung nachhaltiger Qualitätsentwicklung für die Wettbewerbsfähigkeit von Hochschulen, die sich auf dem mittlerweile stark umkämpften Markt der Bildungsanbieter behaupten wollen.

Mit dieser Auszeichnung ist die Katholische Hochschule Freiburg die bisher einzige in der deutschen Hochschullandschaft, die mit „Recognised for Excellence (3 Sterne)“ ausgezeichnet wurde. Dies eröffnet die Chance, sich in absehbarer Zeit auch auf nationaler sowie europäischer Ebene für den Qualitätspreis der EFQM zu bewerben.

Prof. Dr. Thomas Schmidt und Samuel Scherer, verantwortlich für die Koordination des hochschulweiten Qualitätsmanagements, sind sich einig: „Wir blicken mit Stolz auf diese Auszeichnung, vor allem aber ist diese Anerkennung für uns ein Ansporn, weiter am Ball zu bleiben. An weiteren guten Ideen fehlt es hier nicht. Der Erfolgsfaktor nachgewiesener Qualität wird sicher gerade im Bildungsbereich in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen, “ erläutert Thomas Schmidt.

Bei dem vom Wissenschaftsrat durchgeführten Akkreditierungsverfahren handelt es sich um ein Verfahren zur Qualitätssicherung. Dabei soll die Frage geklärt werden, ob eine nichtstaatliche Hochschuleinrichtung in der Lage ist, Leistungen in Lehre und Forschung zu erbringen, die anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Jede Hochschule in nichtstaatlicher Trägerschaft in Deutschland soll mindestens einmal eine institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat erfolgreich durchlaufen. Die Akkreditierung ist die Voraussetzung für die staatliche Anerkennung der Hochschule durch das jeweilige Sitzland.

Das erste Verfahren zur institutionellen Akkreditierung fand im Jahr 2004 statt. In der Stellungnahme vom 28. Januar 2005 des Wissenschaftsrates wurde die institutionelle Akkreditierung der KH Freiburg für den maximal möglichen Zeitraum von 10 Jahre empfohlen.

Die Vorgaben des Wissenschaftsrates sehen eine einmalige Reakkreditierung vor. Diese fand im Jahr 2014 statt. Am 27. Oktober 2014 veröffentlichte der Wissenschaftsrat seine Stellungnahme zur Reakkreditierung der Katholischen Hochschule Freiburg. Die KH Freiburg wurden für fünf Jahre mit drei Auflagen reakkreditiert. Es wurde auch festgelegt, dass die Hochschule für 10 Jahre reakkreditiert wird, wenn binnen eines Jahres, d.h. bis Ende SoSe 2015, die Auflagen erfüllt werden. Danach ist dann kein weiteres Verfahren zur institutionellen Reakkreditierung mehr notwendig.

In der Zwischenzeit wurden die Auflagen umgesetzt. Aktuell wartet die Hochleitung auf die Bestätigung der Auflagenerfüllung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Stellung des Wissenschaftsrats.

Auszeichnungen für Weiterbildungen

Projekt „Weiter in Südbaden“ vergibt den mit 70.000 Euro dotierten Continuing Education Development Award, CEDA an die Wissenschaftliche Weiterbildung Kunsttherapie.

Der mit 70.000 Euro dotierte Continuing Education Development Award 2018, kurz ceda – geht an das Projekt „Wissenschaftliche Weiterbildung Kunsttherapie“ des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg. Mit der Förderung soll die Weiterbildung „Kunsttherapie“, die an der Katholischen Hochschule Freiburg auf eine langjährige Tradition zurückblickt, zukunftsorientiert weiterentwickelt werden. Erstmalig wird die Pädagogische Hochschule Freiburg ihr Fachwissen aus dem Institut der Bildenden Künste einbringen. Auch die Einbindung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und des Zentrums für Gerontologie und Geriatrie des Universitätsklinikums Freiburg ist neu. Das Projektteam der Katholischen Hochschule Freiburg, Dr. Henriette Schwarz und Prof. Dr. Monika Wigger aus der Kunsttherapie und Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF) und Prorektorin Forschung und Weiterbildung, plant neben dem Aufbau von Kooperationen auch eine didaktische Weiterentwicklung.

CEDA Preisverleihung

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