Zeitzeugengespräch mit Josef Salomonovic (*1938)


Mai 19
14:00 - 16:00 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Josef Salomonovic (*1938)

Josef Salomonovic
ist Überlebender des Ghettos Litzmannstadt und der Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Stutthof und Flossenbürg (Außenlager in Dresden).
Er wurde am 1. Juli 1938 in Ostrava (ehem. Tschechoslowakei) in eine jüdische Familie hineingeboren. Im Alter von 3 Jahren wurde er mit seiner Familie aus Prag zunächst ins Ghetto Litzmannstadt deportiert. Im Juni 1944 wurde die Familie Salomonovic nach Auschwitz-Birkenau und kurz darauf ins KZ Stutthof bei Danzig deportiert, wo Josefs Vater getötet wurde.
Im November 1944 wurde die Mutter mit den beiden Söhnen nach Dresden in ein Außenlager des KZ Flossenbürg überstellt. Hier sollte er am 13. Februar 1945 erschossen werden. Durch die Bombardierung Dresdens wurde der Erschießungsbefehl nicht mehr ausgeführt.
Gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Bruder Michael gelang es ihm, sich während des "Todesmarsches" in das Flossenbürger Außenlager Zwodau/Svatava in einer Scheune zu verstecken. Dort wurden sie von den Amerikanern befreit.
Josef Salomonovic wurde Ingenieur und ist verheiratet mit zwei Kindern und einer Enkelin. Er lebt heute in Wien.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V. statt. Alle Studierenden und Mitarbeitenden der KH sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

Ort:
Katholische Hochschule Freiburg, Campus I
Karlstraße 63
79104 Freiburg
Aula 1000

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

© Josef Salomonovic

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