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Sie befinden sich hier: Studium  | Studiengänge  | Masterstudiengänge  | Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen Druckansicht Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen

Masterstudiengang Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen

Berufsbegleitend ethische Kernkompetenzen erwerben

Der Umgang mit Krankheit und Behinderung? Die Möglichkeit eines menschenwürdigen Sterbens? Das Recht auf Selbstbestimmung? Die Fragen der Verteilung begrenzter Ressourcen und sozialer Gerechtigkeit ... Im Gesundheits- und Sozialwesen treten ethische Fragestellungen auf, die jeden Einzelnen betreffen, aber auch die Gesellschaft als Ganzes. Es besteht ein hohes Interesse und ein großer Bedarf an ethischer Reflexion, Beratung und Kompetenzerweiterung auf den unterschiedlichsten Ebenen.

Mitarbeitende mit ethischen Fachkompetenzen sind gefragt

Organisationen stehen vor der Herausforderung, ihr Leitbild und ihre professionellen Grundsätze angesichts der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu verwirklichen.
In Leitungsfunktionen gewinnt eine werteorientierte Führung eine immer größere Bedeutung. Lehrende werden benötigt, die eine ethische Fachkompetenz besitzen. Denn schon in der Ausbildung sollen Professionelle lernen, ethische Konflikte zu identifizieren und ihre Entscheidungen aus ethischer Sicht zu hinterfragen und zu begründen.

Mit dem Ethik-Master ethische Reflexionsprozesse initiieren, gestalten und evaluieren

Themenvielfalt, Interdisziplinarität und Praxisbezug sind die herausragenden Qualitätsmerkmale des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen. In nur drei Semestern lernen Studierende, sich mit ethischen Grundlagen und anwendungsorientierten Fragestellungen auseinander zu setzen.

Fachübergreifender Austausch und Fallbeispiele aus der Praxis sind Gegenstand der Lehrveranstaltungen: die Methode des Teamteaching ist Alltag. Dabei lehren nicht nur Dozentinnen und Dozenten verschiedener Fachdisziplinen, sondern auch Praktiker, wie zum Beispiel Leiter von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Studiengangsleiterin Prof. Dr. Erika Adam: "Die Studierenden sind neben dem Erwerb neuen Wissens an sehr viel Raum für Diskurs interessiert. Ich sehe hierin eine der großen Stärken des Studiums: Die Studierenden finden die unterschiedlichen Perspektiven sehr bereichernd."

Angewandte Ethik: Informationen zum Studiengang

Der Studiengang will die Absolventinnen und Absolventen befähigen, in ihre jeweiligen Berufsfelder ethische Kompetenz einzubringen und ethische Konflikte aus mehrdimensionaler Perspektive bearbeiten zu können.

Als Absolvent/in dieses Studiengangs können Sie:

  • ethische Fragen erkennen, wissenschaftlich reflektieren und eigene Standpunkte begründen
  • ethische Reflexionsprozesse initiieren, gestalten und evaluieren
  • ethisch begründete Interventionen entwickeln
  • religiöse und kulturelle Werthorizonte erschließen
  • in ethischen Konflikten beraten und begleiten
  • zur ethischen Reflexion anleiten, Ethik lehren
  • ethische Standpunkte in gesellschaftlichen Diskursen vertreten

Den Studiengang zeichnet aus

  • Mehrdimensionalität

Angesichts der Komplexität der Problemfelder sind mehrdimensionale ethische Reflexionsmodelle und -methoden notwendig, die den Blick über die individuellen Klienten- und Arbeitsbeziehungen hinaus auf Führungs- und Organisationsaspekte bis hin zur gesellschaftlichen und politischen Dimension weiten.

  • Interdisziplinarität

Durch den interdisziplinären Austausch während des Studiums werden die Studierenden befähigt, im interdisziplinären und interprofessionellen Dialog zu analysieren, zu argumentieren und zu kommunizieren.

  • Integrative Kompetenz

Den komplexen Fragestellungen im Gesundheits- und Sozialwesen ist weitaus eher gerecht zu werden, wenn der Experte/die Expertin das Praxisfeld kennt. Die Erstprofession vermittelt die entsprechende Feldkompetenz und schafft die Bezüge, um vernetzt kommunizieren und handeln zu können.

Das Studium der Ethik befähigt dazu, die sich stellenden Fragen und Probleme als ethische Aufgaben zu begreifen und zu bearbeiten. Der Ansatz dieses Studiengangs ist dabei insbesondere, vor dem Hintergrund eines christlichen Wertehorizonts, eine theologisch-ethische Orientierung in den Handlungsfeldern des Gesundheits- und Sozialwesens zu eröffnen.  

Wir bieten Ihnen

  • einen qualifizierten Weiterbildungsstudiengang, der einen intensiven Theorie-Praxis-Transfer beinhaltet
  • einen modularisierten Studiengang, der so organisiert ist, dass sich Beruf und Studium verbinden lassen
  • einen Studiengang, der akkreditiert und staatlich anerkannt ist
  • einen Studiengang, der im Einzelfall ein Studium auch in zeitlich gestreckter Form ermöglicht

Studieninhalte

Thematische Schwerpunkte sind:

  • Ethik im Sozialwesen
  • Ethik im Gesundheitswesen
  • Ethik in Führung und Management

Weitere Fakten

Studienvoraussetzung

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium z. B. in Pflege- und Gesundheitsstudiengängen, der Heilpädagogik, der Sozialen Arbeit, der Religionspädagogik, der Theologie, der Medizin, der Rechtswissenschaften oder ein anderer fachlich einschlägiger Studienabschluss
  • nachgewiesene qualifizierte Berufspraxis, i.d.R. von mindestens einem Jahr nach dem ersten Studienabschluss
  • bei Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Nachweis von 240 ECTS-Punkten. (Zum Erwerb und zur Anerkennung fehlender ECTS-Punkte s. Immatrikulationsordnung).
  • erfolgreiche Teilnahme an einem persönlichen Auswahlgespräch

Studiendauer

drei Semester (60 ECTS-Punkte)

Studienabschluss

Mit dem Abschluss des Studiums wird der akademische Grad Master of Arts (M.A.) (Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen) verliehen. Absolventinnen und Absolventen von BA-Studiengängen benötigen für den M.A.-Abschluss 300 ECTS-Punkte).

Studienzeiten und -Ort

Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel monatlich in Blöcken von jeweils drei bis vier Tagen (Donnerstag bis Sonntag) an der Katholischen Hochschule Freiburg statt.

Studienbeiträge

1.500 EUR pro Semester (bzw. 250 EUR monatlich) inkl. aller Materialien, Anmelde- und Prüfungsgebühren (Gesamtkosten: 4.500 EUR). Es wird ein Studienvertrag abgeschlossen.

Studienbeginn

jeweils im Sommersemester

Bewerbungsinformationen

Ihre Bewerbungsunterlagen (und zusätzlich eine Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und eine Darstellung Ihrer Motivation für den Studiengang) richten Sie bitte schriftlich jeweils bis zum 15. November des Vorjahres
an die
Katholische Hochschule Freiburg
Bewerberbüro, Karlstraße 63, 79104 Freiburg

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Erika Adam
Telefon +49 761 200-1541
erika.adam@kh-freiburg.de

Studiengangssekretariat
Doris Ortlieb
Telefon +49 761 200-1453
ethikpeks@dla@yum.kh-freiburg.de

Downloads

»Bewerbungsformulare

»Studien- und Prüfungsordnung
»Info-Flyer zum Masterstudiengang Angewandte Ethik

 
 
 
 
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