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Bachelorstudiengang Berufspädagogik im Gesundheitswesen

(vormals Pflegepädagogik)

Der Studiengang Pflegepädagogik wurde im Zuge der Reakkreditierung inhaltlich und didaktisch neu konzipiert.

Die zentralen Änderungen:

  • Erhöhung der Credit Points
    Der Studiengang wird in der berufsintegrierten Form von 180 auf 210 Credit Points erweitert und auf 9 Semester gestreckt: dadurch wird mit einem anschließenden Masterstudium der Zugang zur Promotion frei.
  • Neu: Vollzeitvariante
    Das Studium wird nun in Vollzeit mit 7 Semestern angeboten, umfasst ebenfalls 210 Credit Points
  • Neu: Gerontologische Pflege in Pflichtbereich integriert
    Der Studienschwerpunkt Gerontologische Pflege entfällt zukünftig, seine Inhalte werden in den Pflichtbereich aufgenommen.
  • Neue Schwerpunkte: Neben dem Schwerpunkt „Pflegewissenschaft“ wird der Schwerpunkt „Gesundheitsförderung und Prävention“ angeboten, beide Schwerpunkte sind offen für Pflegeberufe wie auch therapeutische Berufe, z.B. Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie.
    Damit ist der Studiengang auch offen für Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten.
  • Praktikum verlängert
    Das integrierte Praktikum wird von drei auf sechs Wochen verlängert.
  • Prozessreflexion
    Eine inhaltlich und gruppenbezogene Prozessreflexion ist struktureller Bestandteil des Curriculums.

Profil des Studiengangs
Berufspädagogik im Gesundheitswesen

Zur kompetenten Bewältigung der neuen Anforderungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen werden Fachleute benötigt, die sowohl wissenschaftlich qualifiziert als auch praktisch kompetent sind. Im Studiengang Berufspädagogik im Gesundheitswesen wird daher grundlegendes Wissen aus den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen ebenso vermittelt wie die für die beruflichen Anforderungen nötigen Handlungskompetenzen.

Sie finden an der KH Freiburg alle Voraussetzungen für ein qualitativ hochwertiges Studium, wie z.B.

  • eine Bibliothek mit aktuellen Beständen zu allen Themen der Pflege, Gesundheitsförderung und Prävention,  Therapie und Rehabilitation sowie aktueller Literatur zu Pädagogik und Didaktik
  • pädagogische, psychologische und pflege- und therapiewissenschaftliche Fachexpertise und Mitwirkung in der Fachdiskussion
  • vielfältige Kooperationen mit Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • sehr gute nationale und internationale Kontakte
  • ein Lehrangebot, das ständig überprüft und weiterentwickelt wird
  • durch die Vernetzung mit anderen Studiengängen ein Lernfeld für interdisziplinäre Kooperation

Studieninhalte

Kerndisziplinen des Studiengangs Berufspädagogik im Gesundheitswesen

  • Bildungswissenschaft
  • Kommunikation
  • Grundlagen der Soziologie, Psychologie, Philosophie und Ethik
  • Pflegewissenschaft  bzw. Gesundheitsförderung und Prävention

Studienschwerpunkte
Je nach Berufsausrichtung wählen die Studierenden innerhalb des Studiengangs einen der zwei Schwerpunkte

  • Pflegewissenschaft und Gerontologie
    Forschung und Entwicklung in der Pflege: pflegewissenschaftliche Grundlagen, gerontologische Theorien und Konzeptionen, Entwicklungsperspektiven in der Pflege, Aspekte von Gender und Diversity, Evidence-Basierung und Klassifikationssysteme in der Pflege

    oder
  • Gesundheitsförderung und Prävention:
    Gestaltung von Voraussetzungen für die gesunde Entwicklung von Individuen und Gruppen, Stärkung von Schutzfaktoren und Ressourcen mit dem Ziel hoher Lebensqualität. Thematisiert werden die Bereiche Bewegung, Ernährung, Stress und Psychologie der Verhaltensänderung. 


Lehr-, Forschungs- und Entwicklungsprojekte
Im 5. und 6. Semester werden Lehr-, Forschungs- und Entwicklungsprojekte angeboten. In kleinen Gruppen, unter der Betreuung hauptamtlicher DozentenInnen, werden eigenständig Forschungs- bzw. Entwicklungsprojekte konzipiert, durchgeführt und präsentiert.

Integrierte Praxisphase
Im 4. Semester findet zusätzlich eine integrierte Praxisphase in einem von den Studierenden auszuwählenden Arbeitsfeld statt.

Arbeitsfelder

Das Studium qualifiziert für Lehrtätigkeiten im Gesundheitswesen (Aus-, Fort- und Weiterbildung). In Lehr-Lern-Settings können die für eine professionelle pädagogische Tätigkeit nötigen Kompetenzen erworben werden.

Das Studium befähigt insbesondere dazu

  • Lernprozesse zu initiieren und pädagogisch zu begleiten
  • neue Konzepte zu entwickeln und umzusetzen
  • neue Forschungserkenntnisse der Pflegewissenschaft  bzw. Gesundheitsförderung und Prävention in Bildungs- und Ausbildungskontexte zu implementieren
  • berufliches Handeln kompetent zu planen und zu reflektieren
  • die Qualität von Bildungsangeboten zu evaluieren sowie
  • wissenschaftlich zu arbeiten und zu forschen

Studienvoraussetzungen

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf
    und
  • Hochschulreife, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife
    oder
  • für Bewerber/-innen ohne eine primäre (Fach-)Hochschulzulassung besteht die Möglichkeit einer Zulassung durch erfolgreiche Teilnahme an einer Eignungsprüfung
    oder
  • Erweiterter Hochschulzugang: Sonderregelung für qualifizierte Berufstätige
    Das Landeshochschulgesetz schafft  im § 59, Abs. 1 - 3 einen weiteren Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige ohne Eignungsprüfung. Pflegekräfte und Angehörige eines Gesundheitsfachberufs, die neben dem Examen auch eine Berufsaufstiegsfortbildung im Umfang von mind. 400 Lehrgangsstunden nachweisen, können in das Bewerbungsverfahren aufgenommen werden. Für diese Bewerber(innen) ist ein durch die Hochschule angebotenes Beratungsgespräch verpflichtend wahrzunehmen.

Studienformen

Die berufsintegrierte Studienform ermöglicht, die Berufstätigkeit (studiengangsbezogene Tätigkeit) in reduziertem Umfang während des Studiums fortzuführen. Sie gewährleistet einen kontinuierlichen Theorie-Praxis-Transfer. Die im Studium neu erworbenen Kompetenzen sind in den Praxisfeldern umsetzbar. Dort entstehenden Fragen bringen die Studierenden mit in die Studienphasen. Für diese Studienform ist eine Beschäftigung im Gesundheitswesen von 50% der Regelarbeitszeit erforderlich. Studierende und Arbeitgeber haben die berufliche Tätigkeit so zu organisieren, dass die Studierenden an den Lehrveranstaltungen an der Hochschule in Freiburg teilnehmen können. Dies muss von den Studierenden (durch Bestätigung des Arbeitgebers) nachgewiesen werden.
Die Studienzeiten umfassen mind. 8 Wochen pro Semester und sind auf 2- bis 3-wöchige Blockphasen verteilt.

Die Vollzeit-Studienform für nicht berufstätige Studierende gewährleistet den Theorie-Praxis-Transfer durch integrierte und begleitende Praktika. Diese wechselnden Praktika finden in den Zeiten statt, in denen die anderen Studierenden bei den Arbeitgebern tätig sind. Es ist keine Festanstellung vorgesehen. Die Hochschule ist bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen behilflich. Am Ende des Studiums ist eine zusätzliche Praktikumszeit von mind. 15 Wochen nachzuweisen.
Studiert wird in denselben Studienzeiten/Blockphasen wie in der berufsintegrierten Studienform.

Ein Wechsel der Studienform während des Studiums ist prinzipiell möglich.

Weitere Informationen

Studiendauer
Die Regelstudienzeit beträgt für das berufsintegrierte Studium (Teilzeitstudium) 9 Semester, für das nicht berufsintegrierte Studium 7 Semester einschließlich der Praxisphasen.

Studienzeiten
» Sämtliche Studienzeiten inkl. abweichende Studienzeiten für Berufspädagogik im Gesundheitswesen B.A. und Management im Gesundheitswesen B.A.

Studienabschluss
Das Studium schließt mit dem international anerkannten Titel "Bachelor of Arts" (BA) ab. Nach europäischem Standard werden 210 ECTS-Punkte vergeben.
Der BA berechtigt zu weiterführenden Masterstudiengängen.

Studienbeginn

jeweils zum Wintersemester (Anfang Oktober)

Studienbeiträge

  • 500,00 EURO pro Semester zzgl. Verwaltungsgebühren
    Das 4. Semester gilt als Praxissemester, hierfür müssen keine Studienbeiträge entrichtet werden.
    Die Studierenden der berufsintegrierten Studienform müssen Studienbeiträge analog zu den Vollzeit-Studierenden bis einschließlich ende des 7. Semesters entrichten. Wird die Regelstudienzeit von 9 Semestern überschritten, werden ab dem 10. Semester wieder Studienbeiträge in Höhe von 500,00 EURO pro Semester fällig.

    Die Verwaltungsgebühr, Beiträge für das Studentenwerk und Semesterticket sind von dieser Regelung nicht betroffen und müssen entrichtet werden.

    » Weitere Informationen zu den Studienbeiträgen, Rechtsgrundlagen, Ausnahmeregelungen etc.

Bewerbung
Bewerbungsschluss ist der 15. Juni jeden Jahres.
» Bewerbungsunterlagen und Online-Bewerbung

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Zusatzlehrprogramme

Kontakt

Allgemeine Studienberatung
Telefon +49 761 200-1400
Fax +49 761 200-1497
studienberatungpeks@dla@yum.kh-freiburg.de

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Jochen Schmerfeld
Telefon +49 761 200-1536
jochen.schmerfeldpeks@dla@yum.kh-freiburg.de

Studiengangssekretariat
Annette Scheydecker
Telefon +49 761 200-1424
Fax +49 761 200-1496
pflegepeks@dla@yum.kh-freiburg.de

 
 
 
 
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