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Unsere Vision

In Lehre und Forschung stehen wir für die

Mitgestaltung einer Gesellschaft des langen gelingenden Lebens

Der demografische Wandel bringt für alle Generationen vielfältige gesellschaftliche Veränderungen mit sich - damit stellen sich neue Anforderungen an eine Gesellschaft des langen gelingenden Lebens.

Dabei geht es um Möglichkeiten und Angebote zum lebenslangen Lernen, ein gutes Miteinander der Generationen und die Förderung sozialer Teilhabe für alle Menschen. Die Katholische Hochschule Freiburg sieht sich dabei in einer Rolle der aktiven Mitgestaltung.


Ermöglichung zivilgesellschaftlicher Partizipation

Als Hochschule in der Trägerschaft der Kirche mit ihrer verbandlichen Caritas vertreten wir kein etatistisches Konzept der Wohlfahrtsgesellschaft, sondern stehen für die Pluralität der Akteure in der Wohlfahrtsproduktion.

Uns geht es um Gemeinwohlpluralismus. Unsere Forschungsaktivitäten gelten deshalb insbesondere auch den vielfältigen öffentlichen Engagementformen der Bürgerinnen und Bürger jenseits der staatlichen Institutionen und der Parteien: in den NPOs und NGOs, den Vereinen und Verbänden, der freien Wohlfahrtspflege, den Bürgerinitiativen, den Religionsgemeinschaften, den Selbsthilfegruppen, im professionellen und im ehrenamtlichen/ freiwilligen Engagement.

Wir qualifizieren unsere Studierenden dafür, sich professionell für die Gestaltung einer solchen Bürgergesellschaft einzusetzen: Für eine Gesellschaft, die nicht alle Verantwortung an den Staat delegiert; welche die Selbstverantwortung und Selbstermächtigung aller Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Handlungsfeldern wertschätzt, die – nicht zuletzt im lokalen Raum – ihre Teilhabe und Mitwirkung an Entscheidungs-prozessen fördert und auch Ressourcen jenseits der öffentlichen Finanzen erschließt.


Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Verantwortung

Als Katholische Hochschule sind wir einer christlich fundierten Werthaltung verpflichtet, mit der sich auch ein politischer Anspruch verbindet.

Um diesem Anspruch größere Glaubwürdigkeit zu verschaffen, verstärken wir unsere interdisziplinären Forschungsaktivitäten unter Einbezug der Studierenden zur Analyse individueller Notlagen und struktureller Benachteiligungen von Menschen.  

Wir qualifizieren unsere Studierenden die Interessen benachteiligter Menschen anwaltschaftlich wahrzunehmen und Bedingungen zu schaffen, dass sie ihre eigenen Stärken entfalten können. Wir setzen Studierende in die Lage, sich in sozialpolitische Diskurse einzumischen und Mitverantwortung für die Entwicklung bedarfsgerechter sozialer Dienstleistungen zu übernehmen. Dazu gehört auch, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und zur gesellschaftlichen Solidarität beizutragen.

Durch die erworbene Professionalität leisten unsere Absolvent(inn)en einen wichtigen Beitrag zur Humanisierung unserer Gesellschaft und zur Wahrung der Menschenwürde gerade dort, wo diese gefährdet ist.


Entwicklung wirkungsvoller Organisationsformen

Ob gesellschaftliches Engagement, kirchliche Solidarität oder individuelle Beratung: Wir alle sind angewiesen auf Organisationen, die uns helfen, gemeinsam Ziele zu fokussieren, unser Handeln zu koordinieren und unterschiedliche Interessen auszugleichen.

Deshalb investieren wir in die Erforschung wirkungsvoller Organisationsformen und vermitteln Management-Kompetenzen, die es ermöglichen, Probleme zu lösen, aber eben auch mit jenen Fragen unserer Gesellschaft umzugehen, die sich nicht lösen lassen.

Organisations-Kompetenz und Ambivalenz-Management werden immer wichtiger, um tragfähige Netzwerke der Hilfe zu knüpfen. Zur Steuerung innovativer Dienstleistungsorganisationen braucht es mehr als Effizienztechniken und Managementtools. Mit transdisziplinären Forschungsansätzen zur Organisationsethik setzen wir deshalb eigene Kontrapunkte zur Beratung von Organisationen und zur Gestaltung einer menschenwürdigen Gesellschaft.


Förderung eines verantwortungsvollen Zusammenlebens

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft wird maßgeblich durch ein verantwortungsvolles Zusammenleben aller Menschen bestimmt, in all ihrer Vielfalt, mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und in diversen Lebenslagen.

Dieses verantwortungsvolle Zusammenleben zu fördern und dafür gute Voraussetzungen zu schaffen, halten wir für einen zentralen Auftrag, dem sich unsere Hochschule verpflichtet sieht und zu dem sie ihren Beitrag engagiert leistet.


Realisierung einer mit allen Menschen solidarischen Kirche

Als katholische Hochschule vertreten wir ein Bild von Kirche, das ihre Proexistenz zum Ziel hat, „also ein Sein zugunsten heilender Gottes- und solidarischer Menschenbeziehungen“ (Ottmar Fuchs).

Wir stehen für eine inklusive, nicht für eine exklusive Kirche, die sich aus der Weltverantwortung zurückzieht. Unsere Forschungsaktivitäten gelten deshalb der Humanisierung des Lebens und Zusammenlebens, auch in Politik, Wirtschaft und Religion.

Wir ermöglichen unseren Studierenden die Erfahrbarkeit einer solchen Kirche. Wir qualifizieren sie dafür, sich professionell für die Gestaltung einer Kirche einzusetzen, die lokal und global ein friedliches und kreatives Zusammenleben aller Religionen und Kulturen fördert; die ihren Blick nicht konfessionalistisch und fundamentalistisch verengt, sondern entgrenzt und in allen Menschen Brüder und Schwestern sieht; die sich als helfend und teilend versteht und insofern vorhandene Solidaritäten pflegt und fördert und neue Solidaritäten erschließt und stiftet; die sich auch das Feedback dafür einholt, ob sie denn tatsächlich als helfend und teilend erlebt wird.

 
 
   
 
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