Gleichstellungskonzept

Einleitende Bemerkung

Stand 2009.

Charakteristisch für die Katholische Hochschule Freiburg sind, bedingt durch die fachliche Ausrichtung, ein gegenüber anderen Hochschulen vergleichsweise hoher Anteil von Frauen auf der Professurebene sowie ein hoher Anteil von weiblichen Studierenden. Das Gleichstellungskonzept der KH Freiburg konkretisiert die verfassungsmäßige und gesetzliche Verpflichtung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Gleichstellung von Behinderten, Gleichstellung von Homosexuellen, Gleichstellung von Migranten und Migrantinnen, Gleichstellung von Personen nach der sozialen Herkunft (GG Art. 3) mit Schwerpunkt auf der Gleichstellung von Frauen und Männern.

Die KH Freiburg verpflichtet sich, durch das vorliegende Gleichstellungskonzept aktiv zur Verwirklichung von Gleichstellung beizutragen. Mit Hilfe des Gleichstellungskonzepts sollen strukturelle Benachteiligungen im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vermieden und gleiche Entwicklungsmöglichkeiten sichergestellt werden. Das Gleichstellungskonzept der KH Freiburg (verabschiedet im November 2009) dient der Feststellung und Kommunikation von bestehenden und länger- wie kurzfristig geplanten Maßnahmen zur Gleichstellung sowie der strukturellen Verankerung an der Hochschule.

Maßnahmen und Serviceeinrichtungen

(1) Erhöhung des Professorinnenanteils

Ziel
Bis zum Jahr 2014 wird angestrebt, den Anteil der Frauen bei den Professuren auf 50% anzuheben. Das bestehende große Ungleichgewicht zwischen dem Anteil an Studentinnen und dem Anteil an Frauen in akademisch qualifizierten Spitzenpositionen (darunter Professorinnen) macht deutlich, dass auf dem Weg vom Studium bis zu Spitzenpositionen zu viele Frauen "verloren gehen". 

Maßnahmen

(2) Unterstützung der weiblichen Studierenden bei der Vorbereitung auf die Einnahme von höheren Positionen/Führungspositionen

Ziel
Die Hochschule strebt eine Förderung aller Studentinnen hinsichtlich ihrer Berufs- und Wissenschaftsorientierung an. Weiblichen Studierenden sollen gezielte, relevante Fähigkeiten vermittelt werden, damit sie erworbene Stärken und Qualifikationen angemessen einsetzen können. Der überdurchschnittlich hohe Studentinnenanteil an der KH Freiburg sollte genutzt werden, um den weiblichen Nachwuchs auf die Übernahme der (wissenschaftlichen) Führungspositionen vorzubereiten.

Maßnahmen

(3) Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. Familie und Beruf

Ziel
Die KH Freiburg strebt an, die bestehende Verknüpfung zur » Krabbelgruppe der IKS e.V. (Initiative Kinderbetreuung für StudentInnen an der KH Freiburg) zu festigen, um damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie Studierenden der Hochschule die Möglichkeit zu geben, ihre 1-3 jährigen Kinder kostengünstig und innerhalb der Räumlichkeiten der Hochschule betreuen zu lassen. Die 1992 aus einer Elterinitiative entstandene Krabbelgruppe stellt die Grundlage für eine sinnvolle Vereinbarkeit von Familie und Studium dar. Es stehen insgesamt 18 Betreuungsplätze für Kinder von Studierenden bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung.

Maßnahmen

URL: http://www.kh-freiburg.de/hochschule/einrichtungen/gleichstellung/gleichstellungskonzept-2009/